Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 109 (sequence 3)
- Language
- German
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Neeensionen und Anzeigen. m\ das; Hillel, als er später Naßi geworden, den Thür siel׳ er außer Activitat gesetzt und N. (^amaliel lbu wieder in sein Amt eiufülnte, und $n\u־ iiutiiiiU'r auch aus den! l^runde. weil er in den b'ollegieugeldern eine Garantie für das ernstliche Streben seiner Jünger zu finden glaubte, indem er voraussetzte, daß derjenige, den! es nur die Wissenschaft ausrichtig zu tl׳un ist, auch nicht anstebeu werde ihr ein wenn aueb dedeutendes Opfer zu bringen. S. 43. ״i>in Heide aus ammonitifcher Abstaminnug trat vor die Versammlung mit der Frage, ob er gesetzlich als Vre sc, Ute ausgenommen werden könne." ־• ״ Sollte vielinebr beißen: ein Proselyte aus ammonitischer Abstammung trat vor die Versammlung mit der Frage, ob er i'uk geborene Israelitin beiratben dürfe'!' g!bt nirgends ein besetz, das die Aufnabme eines Ammoniten im Iudeutlnliue verbietet, wob! gibt es aber ein solcbes, das dem anuuonirischen Vroseluten verbietet ein Weib von israelitischer Herkunft zu ebelieheil {£. ■ Otafibi zu Deutenmuin. (>'ap. 23. 4. ׳— Viai!n. H. lssuu• bia, bap. 12. §. IM.) S. 71. ״Später büßte er lR. Ifmael) seine Anl'änglicht'eit au seine Nation und die Vobvo mit dem 2eben und wird zu den Märtyreru der badrianiseben Verfolgung gezahlt. R. Atiba, fein!Gegner in der Tbeorie, bielt il׳m eine luildigende t^edaebtnißrede u. s. w." — Aber nach allen Midraschim und Pintim nmr der Märtyrer R. Ismae! Hobepriester und verlor das Leben zugleich mit R. Simon, Vater des N. l^anialiel di Iabneh-, und daß diese Berichte keine Irrtbümer enthalten bezeugt der bleschichtsebreiber Ioseplnis, der ausdrücklich einen Hobenpriefter Isinael nennt, dem nach der Zerstörung Jerusalem's zu b'yrene der .Uops abgeschlagen wurde. HS. Iosepbus üu 1>011 o L. 7. b'ap. 4.) Dieses 3־actum nu!ß also weit früher als in die badrianische Zeit fallen. — S. 7:;. ״Diese (Mitglieder der Schule) waren tbeils Syubedr!a!mitglieder, welche bei jeden! Beschlüsse eine entscheidende Stimme abzugeben batten, tbeils ordinirte Beisitzer, durch die Weibe des eeremonielleu Handauflegens in den )lang der Weisen (Ordinirten) erboben." — Das Händeauflegen ist ganz unwesentlich bei der Ordination, die ganze Weibe bestand vielinebr darin, daß dem Kandidaten feierlich die bwlanbniß erttwilt wurde zu lehren, zu entscheiden und, woraus am meisten Gewicht gelegt wurde, strafgesetzliche Urtbeile zu fällen. (S. Syubedrin s. 13. b. Maim. H. Synhedrin <vap. 4. §. 2.) — S. 74. ״Samuel der Jüngere und drei mit dem Vornamen Simon." ׳— Hier wird Samuel Ivafatan mit S. ben Ast und S. ben Soma gleichzeitig gesetzt; da aber Samuel den Tod -des R. Ismael