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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 3 · p. Seite 108

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1854-01-01
Page
Seite 108 (sequence 2)
Language
German
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108 Neeeustouen und Anzeigen. t'0vcd'ti%xon fol^cntc MviinK: 1) Wäre der Wohnort N. l^leasar'S nur drei geographische Meilen vom Mittelpunkte der Svnbedrialtbätigkeit entfernt gewesen, :kt. Cvlcafav batte eben so wenig der 3־!hule und dem Studium selbst entsreindet werden können, wie seine l^esäbrteu. ftk. (>lieser, M. Jofiia und R. \HfiIm, welebe $11 Lod, Pekin nud Bun Brak, in nicht geringerer oder alle!׳ noch weitere rer (Ottseruung von Zabueb, ibre 3111ןי len dielten und die tbatigsteu und einflußreichsten Mitglieder des Svnbedrtwns waren. 2) Ist ans der bezüglichen Stelle (Sabbat f. 1 L7. 1>» ganz deutlich zu ersebeu, daß von einem Orte l^altlea's die Rede ist; Kult dort beißt es: der Wein ans Pbrugaitba und die warmen Bader baden die zebn Stamme zu Grunde gerichtet. N. (^'leasar i\ Arach kam dort bin, ließ sich dureb il׳r Beispiel verleiten und vergaß )vaS er gelernt l'atte. Riiumt man nun מ״־א.” mit ftlapoport (Ureel> Mil in S. 11:5 > fiir ,,pl׳rnglseben Wern", so ist der Sap nur-l׳alb klar: denn nur wissen wobl, daß die zebu Stämme gnte warme Bader $11 k^mmauS und <^>adara!׳alten, aber cS ist nicht bekannt, in welcher Verbindung diese mit dem pbfvgiseben 'Weine sieben, nnd wie gerade die zebn Stämme solchen in llobcrfluf? babeu k< tuend irt ninn aber mit Schwarz tdas beilige Land S. In(0 in xn*TP.D. wie eS sich wirklich Wajikra ftlabba o. .«;. findet, und verstellt darunter das Bors ^atigba oft lieb von?pefat, so ist jede Schwierigietr ge!׳oben. 'Aber wenn galiläiseber Weilt und galilätsche Bäder die zebn Stämme zur Ueppigkeit verleitet baben und N. ^leasar b. Vlro.ä׳ zu ibnen gekommen nnd ibrent Beispiele gefolgt ist. so kamt er do<b wabrlieb lticht in Zudäa geblieben sein. — S. 3f>. ״Oer Patriarch von Iabne l.N. Ommalielk traf die Anordnung, nur solche Personen in den Mvoio des Lebrbauses zttzulassen, deren lautere l^ffnuungen erprobt waren und stellte zu diesem Zwecke an dein öffentlichen Lebrbause einett Tbürbüter auf, ntit dem Aufträge die Unzuverlässigen fern zu ballen. (>׳S scheint, das? er damit der Unlauterkeit der Absichten bei dem l^esetzstudinm entgegen arbeiten wollte." — ־■־• Aber lvelcheu Probirstein batte der Patriarch oder dessen Tbürsteber, um über die Lauterkeit oder Unlauterkeit der t^esinnung seiner Zuuger sieb Altsknuft zu verschaffen'!' — laun Faktum aus der Lebeusgeschtebte Hillel'S gibt uns jedoch über die Bestitltmung des Tbürbuters mebr Licht (S. Zoma f. 10, denn dieser war es, der Km wißbegierigen und gewiß auch gesimtuugstnchtigeu Hillel jeden Tag mit unerbittlicher Strenge einen balben Trafik (nugefäbr 1 a/3 (droschen, vergl. Aruch v. und אסדר־א) absorderte, bevor er ibltt die Pforten des Lebrbauses öffnete, (vs ist nicht unwahrscheinlich,

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