Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Genealogisches und Chronologisches in Betreff der Patriarchen aus dem Hillel'schen Hause bis auf R. Jehuda ha-Nassi, den Redacteur der Mischna
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 100 (sequence 3)
- Language
- German
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100 Wissenschaftliche Aussätze. Daß Hille! nicht vor dem 18. ^icn1n^ja(u׳c des Herodes ins Amt gekommen, glaube ich übrigens aus dem Talinud selbst beweisen zu tonnen. 1>. l>atr:1 ft!» wird berichtet, dast Herodes sämmtliä'e Lebrer — mit Ausnahme des 3בבא 2[ ברפ1א), den er blos blenden Stellung im Svnbedrium eingenommen batte. (Liebe ausfülulieher bierül'er meine Ab band l. V. Bl. d. Dr. 1. e.) Wie Fant es aber, da st der Schüler im Lvnbedrium säst und der VoOvvT nicht!siehe eben '?hun.!M? — und wie ging c* ui, da st u eg lerer — als er soäter in's Lunbedriuin eintrat — nur den;weiten Plah einnabm, wäbrend sein jünger den Vorsitz führte ץ — Diese fragen droben die bebaurrele Identität von Pollion und Laiueas mit und אבטל־ון zu erschüttern; doch dürsten, sie in folgender Annalmie ihre Vösuiig finden. Wabrsebe.inlich war nur אבטליון!ti eb t j üd i seh er Abtunn, niebr aber שבעיה: die Namen Beider unterüü^en diese Ansicht. Unter!»asm on ä i scher Berrstbast war nicht denkbar, da!; ein Manu!lichtjüdischer Abstammung. uild war er aueb ein groster Vebrer in Israel, im Lmlbedriunr Lijz und Ltinime haben sollte. strst Berodes!oünsebte, dast der Mann, der ibm die Ibore Ierusalem's geöffnet, eine bebe Stellung 1111 Lnnl'edrinm einnelune - u?!d was durfte fiel׳ ein Berodes,niebr erlauben? —- Uebrigeno kan! ibnl bier die greste Verehrung, die אבטל־ק bein! Bolle genost, mächtig ui S takten; doch dürfte Abraijon selbst — auc* religiösem Bedenken — es entschieden abgekebnt haben, 1יבזיא $u werden. Jede malle׳ konnte dns Allee׳ erst nach der sacriseben Thronbesteigung des Berodes gesebeben sein, also nach 10:( vor der Zerstörung, lvoiliit auch Josevbue׳' Angabe übereinstimint, dast .Berod es nach seinein Gelangen zur -Regierung Pollion und Sameas boebgeebr! habe; die Auszeichnung bestand in ihrer Ernennung gu 3 u n b edri a! - P r ä si d e!t t e n. Dies. wäre nun ein neuer 'Beweis für die Niebtigleil unserer hiuendation: שבעיה הלל ובד ה<:ו נשיאוחן ונו׳ באה שנה:. Vergleiche noch, wae׳ der Br. Redaeteur im II. Beste!. I. S. il.si in ׳Betreff der Identität von Sameas und שבעיה Treffendes sagt. — Gelegentlich sei bier!loch benierlt, dast סישבעיה Aussorueb: שנא איה - ה״ב^ה (Ah. l, 1<M die unschuldige ׳Veranlassung geworden seiil dürfte, dast die Adaraiten den Sebemaja zu den Ihrigen zählen (הד ב״הב׳, Wien, 1s;(0. fol. 10); kara, tische Parteilielsteit fastte das Wort ״ב^יה in dem Sinne von Oiabbanismus (conf. אה״ צדיקים, Wien, 18m 1*01. 10: ביאשות ובהל ״:ו״!Arueh. sui» voce שותl.) באם). Die Pbautane schuf dann dem Sehemaja aueb Vorgänger und Ol ach feiger, was die sein׳ erleichterten, indem man den (Linen zun! S\ a- 1׳ a i t e n, u nd den A n d e r n zu>u :)! a bbanit e n ftcmvelte.;1) בבא בן בוטא scheint n i ch 1 identisch zu sein mit dem Vater jener Unglücklichen, die Berodes im 11. Jahre feiner Negierung hi!!richten liest, weil sie bei seiner Belagerung Ierusalem's dem Volke zum tapfern Widerstande gegen ihn geralben (Arcb. 1."10 ,7 .׳). Die Chronologie spricht eher dafür, dast er ein Sohn eines der Hingerichteten gewesen. Denn Iosepbus nennt letztere nie hei ihren (Ligennamen, sondern stets nach ihrem Vater: et tou iraCSc?, was heweistt, düst Baha noch herühnUer als seine Söhne ge-