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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 12 · p. 470

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension]
Date
1853-01-01
Page
470 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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470 Neceusionen und Anzeigen. erwähnen ist die Notiz des Verfassers, daß im Britisli Museum ein Blatt . von dem Buche שערים des R. Samuel ben Chofni (vgl. Rapoport Leben Hai's, Anmerk. 8, Nr. 6) sich befinde, welches jedoch die Unterschrift יצחק בר החסיד ז״ל trage. — In einer Anmerkung (S. 9) zu dem Dichter Ben Abitur führt der Verf. eine Stelle über diesen Dichter an, welche angeblich in dem zu Parma befindlichen handschriftlichen Commentar des Zbn Caspi zu Zbn Esra, C'xod. 1, 13 enthalten sein soll. Hier scheint ein Jrrthum obzuwalten. Wenigstens in der Pariser Handschrift des Jbn Caspi'schen Commentars (konäs de l’Oratoire Nr. 23) befindet sich jene Stelle nicht; wohl aber in dem jenem Codex beigebundenen Fragmente eines von dem Jbn Caspi'schen ganz verschiedenen sehr freisinnigen Commentars zu Jbn Esra, das blos bis in פ׳ שמית reicht und von früheren Bibliographen gar nicht beachtet worden war. Aller Wahr- "schemlichkeit nach ist dieses Fragment von Profiat Duran (wie Zunz und Carmoly, denen ich über dieses von mir bemerkte Fragment Mit- (Heilungen machte, übereinstimmen); in demselben ist jene Stelle, die Hr. Dukes anfühct von 'וכונת החכם ובו bis מפי החכם הנכבד אתני ר׳ מאיר בר דור wörtlich enthalten. Sollte sie wirklich in der parmesamschen Handschrift des Caspi'schen Commentars stehen, so dürfte sie dem Duran'- schen Commenter entlehnt sein. — Auf derselben Seite corrigirt Hr. D. überflüssigerweise einen Druckfehler in der neuen berliner Ausgabe von Kimchi's Schoraschim ערך מור (daß es statt Bechai heißen müsse Hai) nach einer alten Handschrift und nach dem Parchon u. s. w., denn Ln den vor mir liegenden alteren Ausgaben (Const. 5273 und Ven. 5289) stehet Hai, nur Ln der ed. Ben. היי ohne א, woraus wahrscheinlich der berliner Druckfehler entstanden ist. S. 13—17 enthalt Notizen über den Dichter Joseph (Abu Omer) ben Chisdai, der zu Ehren des R. Samuel Hanagid ein von seinen Zeitgenossen sehr belobtes Preisgedicht, betitelt שירה יחומה schrieb, welches S. 17—29, nach Handschriften zu Oxford und im Besitze des Hm. Carmoly, sowie mit einigen Worterklärungen und Parallelen von Hrn. D», abgedruckt ist. Dem Geschmacke unserer Aeit dürste jedoch dieses Gedicht, den etwas erhabenen Aufschwung im Eingang ausgenommen, kaum Zusagen. Verse wie וכל שרים לפניו כשורים erregen Lachen; über manche Härten im Ausdruck weiß der Commentator selbst nur VerwuLhungen zu geben. — S. 21—28 folgen Auszüge aus der Gnomologie des Jedaja Bedresi betitelt ס׳ הפררס , woraus Hr. D. schon im Orient 1859 aufmerksam machte und welches Werkchm, wegen seiner Aehnlichkeit mit dem Inhalte des Mibchar Hapeninim, Veranlassung gegeben hatte, Letzteres für ein Erzeugniß des Jedaja Bedresi zu halten, wie S. D. Luzzatto nachgewiesen hat (Dgl. Or. 1850. Nr. 52). —

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