Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 2 (1853)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Zur Kritik der Mischnot Edujot 1, 3. 4. 5. u. 6.
- Date
- 1853-01-01
- Page
- 322 (sequence 3)
- Language
- German
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322' Wissenschaftlich.- Aufsätze. בחבטה אבל י לא במג!ין במגין אבל לא בחכמה אינו יבול לבטל דבריו,ע- שיהי׳ גחל ממני בחכמה ובמנץ׳: .6 איר יחידה אם;כל ׳למה ■מזכירי! דברי־ היחיד בין המרובים1 ללטלן שאם יאימרי האדם -כך אני סקובל יאמר לו לדברי'איש סלוני שמעת : Ziehen wir zunächst 'die grammatischen und sthlistifchen Abwelchm!« gcir des Mdraschte'xtes von dem des ׳■Mm. TWs fiU Betracht , und erwägen 'daraus, diiß wir im Midrasch unverkMUbar siMpalästiUdnsifche Mischna vor uns 'hMn, sv ergibt 'sich hieraus wie 'auch Ms dir Kurze und der abgttundetett Sprachform, deren 'Priorität der Abfassung vor der des babyl. Talmuds. Zu entscheiden, ob jene Mischna dem Talmudeditor Vorgelegen, müssen wir Änderen WerlasseN. Das in der Mischna 3 d'eS ''bäkmud.' Eystck 'so; Mch'st;jhrnent* stellende אלא findet sich im Midrasch gar nicht, sonder» dafür, auch i 11 der ׳Satzform verschieden und richtiger, שחייב אדם' לומר; wodurch ganz einfach begründet wird, warum sich 'יהלל der Müßbestimmung!הי dedient''). — Statt des Talmuds השעה?!בים haben wir im Midrasch תשעת קבץ und statt אלא עד שבאו nur ער שבאו . Der sprechendste Beweis für den palästinensischen Ursprung'dieses Midrasch'ist, daß sich hier nur 1 גרדיים־ משער האשפותmi> nicht des Talmuds שליח,-ppch findet. Weil man natürlich, wenn man in Zerüsalem von einem seiner Tho're sprach, nicht etwa sagte: das Düngerthor in Jerusalem, wie dies vom Talmud in Babel zur gcnanme Bezeichnung geschehen mußte. — Der talmud.,Text hat והקידו משום, der Midrasch'והגידו 80׳, wobei man nach dem. talmud. Text mittelbare und nach dem;midraschischen Worte unmt-ttel'b are Tradition zu verstehen, hat. Der ganze Satz, welcher den eigentlichen. Sinn und Zweck der Mischnot enthält :למה■ הוזכר שס יהמקום 1שם: אומנוחם ובה׳ Wt im talm. Texte gänzlich. Md bei dein Wegfälle dieser Bcgründlmgsstelke bleibt um so Unverständlicher, warum die Mischna 4 beginnt .ולמד mit dem verbindenden ׳ , וwas zu der Vermuthnng führt, daß der Mischnoteditoa den ausgelassenen Satz.vor"sich.gehabt. Ucber den Grund der Weglaffung sprechen wir später. Bemerken wollen wir noch, daß sich in!) Wir können uns um so weniger mit 'der auch von späteren Commkntatoren recipirtcn Erklärung des Mäimuni befreunden! ¥?ה gebrauche ׳des Wortes pn 'deßhälbweil ׳er Ä -von fctnenPehr0rn> ׳den Prvselyten ׳chbunm npvÄ gehört , als ja gerade die. zweiein Jeugniß oblegen im Namen jeder Lehrerin -welchem •twA שלשה und nicht pn angegeben wird. Aa Maimuni scheint selbst das Ungeeignete dieser Erklärung gefühlt zu haben, da er. für dieselbe seine eigene'Tradition zu Hülfe nimmt. Angemessener scheint die ErkISrnng des Abr. b. David, welü)er das w-i'pdbn auf die heilige Schrift beziehet, in welcher pn die größte Niaßbestimmung sein soll.