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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 5 · p. 205

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 5
Article
Genealogisches und Chronologisches bezüglich der Patriarchen aus dem Hillel'schen Hause bis auf Rabbi Jehuda ha-Nasi, Redacteur der Mischna
Date
1853-01-01
Page
205 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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205 -Wissenschaftliche Aufsätze. erhalten hierdurch zugleich auch einigen Aufschluß über das Verhältm'ß zwischen ר״שבג I. xmb רבן יוחנן •בן זכאי . Der נשייא war gewöhnlich auch sactischer ראש ישובה; wir sehen dies namentlich bei Hillel^), R. Gamaliel ha - Saken 7 8), R. Gamaliel de-Jabüeh 9), Simeon ben Gamaliel II. *) und Rabbis. Es unterliegt demnach keinem Zweifel, daß auch רשב״ג I. anfangs die öffentliche Schule persönlich geleitet habe. Als jedoch der politische Horizont der Nation trüber- und trüber sich gestaltete, da dachte er: 'עח לעשות לדי' ופל —, gab die Leitung der Schule aus. und •befaßte sich ausschließlich mit der Politik. Mit dem Passus: לא המדרש עיקר אלא ךזמעשה sollte er demnach einerseits seinen Schritt rechtfertigen, andererseits aber seine Mißbilligung gegen jene Gelehrten aussprechen, die sich hinter dem Katheder verschanzt und ׳jeder anderweitigen Thätigkeit völlig entsagt hatten. Durch 8'ידשבינ I. Resignation als ראש ישיבה gelangte 9t. Jochanan ben Saccai an die Spitze der officiellen Schule und wurde somit factisch נשיא, wenn auch noch nicht׳ dem Namen nach. ר״יב׳ז scheint bereits neben R. Gamaliel ha - Saken א״בר gewesen zu sein. Denn schwerlich kann doch äugenommen-werden, daß mit שמאי die Würde eines א׳יבד ausgehört habe. Findet man ja dieses Amt noch besetzt unter ר״נ דיבנה und unter ר״שב״ג II. Neben dem Erstern war anfangs pm 3רבי) und״ später רבי אליעזר בן עזריה 7) Baba batr. 134 a; Rabb. Lev. 34 u. a. a. O. — Daß nach andere hervorragende Geister, besonders אבות בית דין, Jünger um sich versammelten, thut dem keinen Eintrag, da die offtctelCe Schule stets diejenige war, die der נשיא persönlich leitete. Daher pflegten sogar תלמידי שמאי in Betreff einer הלנת למעשת an die Hillel'sche Schule sich zu halten: Orla 2, 12 5 Jebam. 15 bj j. Bez. 2, 4. 8) Meglll. 21 a. Conf. Act. XXII, 3: iyco psv slpi . . ., uw'is&QCip' (ISVOQ 88 SV tjj Ttolsi TCCVT7J 7 ןt a q ci t 0 v g x 6 8 cc s TapaliijX %tl» 9) Berach. 27d. — 1) Horaj. 13b. 2) Zebam. 105 b; B. mez. 65 dz Jerusch. Kil. 9 u. a. a. O. 3) Losest. Synh. 8: אמר דבי'א לעזר בדבי צדוק, כשתית ר״ג יושב בב״ד ביבנת אבא יושב מימינו ובז׳. Vgl. Maim. 2 ,1 מנתדדין und כ״מ ibid. Beide schernen indessen folgende Stelle im Jerusch. Synh. 1, 4 übersehen zu haben, nämlich: אמד ר' לעור בי דבי צדוק , בשתית־ רבבן גמליאל יושב ביבנת , תית אבא ואתי ו יושב-ין מימינו ובו׳, woraus hervorgeht, daß zur Rechten -des א״בד auch noch זקנים saßen. Ob hier vielleicht zu lesen sei: ״ , תית אבא אתיו יושבי מימינוda saß sein Bruder אבא (Jebam. 15 a) zu feil,er Rechten"? Dann freilich wäre jeder Widerspruch gelöst. Daß נשיא und א״בד Brüder sein durften, ist ausgemacht; durfte ja selbst der Sohn neben dem Vater א״בד sein (,שאול זד. נשיא יהונתן זר. א״בד: Moed kat. 26 a), warum nicht auch der Bruder neben dem Bruder?'Doch wage ich nicht, zu entscheiden. Vgl. Juchas1'nII> 101. 57 (Solkowa): אבתמיני בגאונות וםמבנותו לתאי בננו באבות בית דין; also ר' שרירא ist גאון, und sein Sohn ר' תאי ist א״בד.

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