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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 5 · p. 192

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 5
Article
Die talmudische Topographie
Date
1853-01-01
Page
192 (sequence 3)
Language
German
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192 Missensch aftlich e; Aufsätze. Rücksicht nimmt auf den Beschluß Uscha's.. Vergegenwärtigt, man sich, daß dieser Beschluß etwas ganz Neues war, so-, ergiebt sich daraus auch, daß N. Eleasar. b. Asarja/der Vicepräsident, sich darauf beruft (Mischna Erachin 28. Md Talmud dazu).— Den dritten Beweis für׳, die vorhadrianische Existenz Uschis liefert, das Märtyrerthum N. Juda b. Baba's, welcher als der-letzte Märtyrer der hadrianischen Zeit gilt. Von seinem Tod ordinirte er in aller Eile die Jünger R. Akiba^s zwischen Uscha und Shefar-Am. Warum gerade da? Weil dort der Sitz des Synhedriums gewesen sein muß. Aus allen diesen Momenten zusammengenommen ergibt sich der historische Satz mit voller Gewißheit, daß Uscha noch in der vorhadrianischenZeit Synhedrialstadt geworden war, etwa, zwischen 118—-ILO, dessen Mitglieder R. Jsmael, R. Akiba^und andere.überlebende Autoritäten des 2. Geschlechtes waren. Nach׳ dem Ende, der hadrianischen Verfolgung versammelten - sich die Tanaiten des. III. Geschlechtes, sogleich in Uscha (143), weil. es. bereits früher eonstituirt war. In diesem Falle würden die Motive des ת^נות אושא auch anders aus fallen, als sie Herr R. von seinen Auffassungsweise aus,betrachtet.hat. . lieber die nähere Veranlassung zum Untergang Jabneh^s und zum Aufblühen Uschis gibt Jeruschalmi einen nicht undeutlichen Wink. Er gibt zu verstehen, daß Jabneh durch den Krieg gelitten habe אמרו חכמים (לר'יהודה).אחר שהורית לנו על אוצרות של יבנה שלפני מלחמה שהוא דמאי והידד רובן מתים (Tosista Damai). Der Ausdruck אוצר שר' יבנה , der öfter wiederkehrt, scheint anzudeuten, daß Jabneh ein.Proviantmagazin vor dem Kriege war. Indessen bedarf die Stelle .noch der sicheren Bestimmtheit; dunkel ist auch, von welchem Kriege hierbei die Rede ist, ob von dem unter QuietuS oder dem hadrianischen. — Zu Uscha möge noch die Notiz nachgetragen, werden, daß der Patriarch daselbst fünf Höfe (gesonderte Quartiere) besaß , die er nicht sämmtlich benutzt hat. 1)— Der Grund, warum der Patriarch R. Simon nicht bei der Synode erwähnt wird unter denen, welche nach dem Tode Hadrians die Sitzungen in Uscha wieder eröffnet hatten, woraus aber Hr. R. so viele Konsequenzen ziehet, liegt in ganz anderen Umständen, die aber hier auszuführen, die Grenze überschreiten würde./. während hier׳' gerade die Darstellung des Babli ganz sachgemäß erscheint. Uebrigenß hat Hr. R. darin ganz Recht, daß auch - ׳aus der unbegründeten Frage: .ור״ג קודם <^א1שא חלד hervorgeht, Uscha hat erst nach R« Gamaliel zu blühen angefangen: Scharfsinnig ist die Unterscheidung des Hrn. Vers.- daß über den Inhalt der .,תכןגך in Babli und Jerus. verschiedene Auffassungen herrschen. - - - 1)—אמד •ר'• לחודח מעשר. במן (?) ׳נשיא שחלד.?1ו חמש;מצרות■'י •באושא' ולא ד״לר,- א א^א מד^ב חרתו ־בלבד. (Tösifta Erubin V). י

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