Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 2 (1853)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die talmudische Topographie
- Date
- 1853-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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149 Wissenschaftliche Aufsätze. enthält mehr Geschichtliches und' kulturhistorisches, als Geographisches. Nur die richtige Widerlegung des Herrn Rapoport gegen- Schwarz' Behauptung sei hier, angeführt. S. bemühte sich nachzuweisen, daß das transjordanische Land עבר הירדן nicht die volle Heiligkeit, von.א״י besessen habe. Herr R. widerlegt jedoch seine Beweise auf das Schlagendste. - אושא . Der letzte Artikel, ist der wichtigste. Die Synhedrialstadt Uscha ist außer Reland bei keinem christlichen Touristen oder Geographen anzutreffen, und auch was der Talmud darüber berichtet, hat vor Herrn Rapoport Niemand gesammeltzusammengestellt, verglichen. Es handelt sich hierbei׳ um dreierlei, um die Lage Uscha's, um den Beginnfeiner Wichtigkeit durch das Synhedrin und endlich um die Veranlassung, wodurch es Jabneh abgelöst hat.. Die Lage Uscha's bestimmt HerrN. nach Parchi und Schwarz in Galiläa, 3—4Stunden von Aeeo/ Ich weiß nicht, ob Herrn R. der Umstand entgangen ist, daß zwischen Parchi und Schwarz ein Widerspruch herrscht, der ihre Angaben zweifelhaft macht. Parchi verlegt Uscha in Untergaliläa in die Nähe Kabul's (Zebulon), während Schwarz es in Ob er galilLa gesund en haben, will in der Nähe Z.efa t's! Um sich hierbei zu orientiren, nehme man Kephar-Chanina (jetzt Kephar-Anan) als Bestimmungspunkt. Diese Stadt nennt der Talmud wiederholentlich als Grenzscheide zwischen Ober- und Niedergaliläa, das erste liegt nordwärts von Kephar-Chanina, das letzte südwärts. Parchi nennt zuerst Kephar-Chanina, westlich davon שידר und 2 Stunden südlich von letzterm Uscha; folglich lag es südlich vvn Kephar- Ehanina, also in Niedergaliläa. Schwarz hingegen bestimmt Uscha nordwestlich von Frati und das letzte \ Stunde nördlich von Kephar-Chanina, demnach lag Uscha nördlich von Kephar-Chanina, also in. Obergaliläa. Beide scheinen, sich hierbei von einer Namenähnlichkeit leiten gelassen zu haben. Parchi von einem Orte Husch a, Schwarz von einem Dorfe Ussa. Beides beweist also noch nichts Genaues für die Lage Uscha's. Kaum ist aus Beider Beweise zu entnehmen, , daß Uscha gar in Galiläa gelegen, habe. Herr. Schwarz bringt zwar eine sehr interessante Midraschstelle als Beweis heran, daß die Synhedriälstädte Uscha, die Zwillingsstadt Schefaram, Bet-Schearim und Sepphoris im Stamm Zabulon, also in Galiläa gelegen hätten.׳Allein qui nlmis probat■, -מאי דאד, 'עקב שברך זבולון אחד יהודה והלא «ששכר* גדול ממנו? אלא צפה אבער(6 יעקב וראה שעתידה ירושלים. להחרב ועתידה סנהדרין שתעקר ממקומה משבטו י ש?2 ׳חודה: ולקבוע בחלקו של •זבולון . לפי שמתחילה גלתה ■ סנהדרין וישבה לה ביבנה ומיבנה •לאושא Jalkut) ומאושא לשפרעם ומשפדעם לבית שערים ומבית שערים לצפורי וצפוד׳ חלקו של זבולון Wa-Iechi 161). Diese Stelle von der Wanderung des Synhedrialkörpers ist