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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 3 · p. 110

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 3
Article
Die talmudische Topographie
Date
1853-01-01
Page
110 (sequence 5)
Language
German
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110 Wissenschaftliche Aufsätze. tionirt. Ich wiederhole/auf die Beweise des Herrn R. muß man mit Recht gespannt sein. . . אגגיאדקדש•. So erklärt Jeruschalmi in der höchst wichtigen geographischen Stelle in Jerus. Meg. das biblische מאלון בצעדים . Herr R. erklärt א^יא durch ״ או^יט Umgebung". Es scheint aber das griechische yomV im geographischen Sinne - Seite latus §1t fein, wie 2. גיגיא ראשקלון) Eusebius verlegt das gaulanische Nineve (מה Neve) £v ycovla z7jg Agaßlceg, Hieronymus: in anAulo ^rabiae. Vergleiche Neland^s Palästina S. WZ. ' איליוהרופוליס . In diesem Artikel hat Herr Vers, in manchen Punkten mit Herrn Schwarz übereingetroffen; Manches ist aber darin zu berichtigen. Dieser Ortsname kommt. .in׳. Midrasch nur ein einziges Mal vor als Erklärung zu dem biblischen Völkeruawen ההורי , zugleich mit dem etymologischen Zusatz: ואח החור׳ אילירת^ופרלים (so richtig in Aruch, in den Ausgaben verstümmelt קרא אותה (מטרופולין •tmt> ולמהי איליותחפוליס (Genesis Nabha 42) שכררו אותה וי^או להן לחברות . Diese exegetische Agada kennt auch Hieronymus, der in seinen Schriften viele agadische Elemente aufgenommen. Seine Worte lauten: Gebatena in finibus Eleutheropoleos, ubi ante babitaverunt Horraei qui interpretantur liberi, unde ipsa urbs postea sortita vocabulmn ( Com. zu Obadia). Herr N. berücksichtigt hierbei mehr das Sprachliche, er ergeht sich-in der Untersuchung über die Doppelbedeutung von הורי als Freie und als Höhlenbewohner (Troglodyten). Diese Etymvlogie bestätigt ihm die Behauptung Robinsons, daß Eleutheropolis identisch sei mit Baitogabra (פיח מפרין jetzt Veit-GUbrin) , und indem die הורי in. der Bibel auch zum. Riesengeschlecht der ehemaligen Bewohner Judäas gehörten. Herr Schwarz hat, unabhängig von Nobinson, diese Ansicht aufgestellt (S. 646). In den ^cta Sanctorum, angeführt in Reland's Palästina (628), heißt es ausdrücklich ßca^ayavQri Eksvd'SQonoXzccQ und dieser Zusammenstellung liegt wohl etwas Faktisches zu Grunde. Man kann פיח מפרין etymologisch auch anders erklären. Eleutheropolis׳ hieß früher üiaycov — .לחי , von Simsons Niesenthat mit dem Kinnbacken. Im Itinerariun. ^ntonü ist die Trabttiou erh alten, Eliotropolis in . loco, ubi Sanson majdlla asini mille occidit ■yiros׳;etc. /•'3111־ Mittelalter, zeigte man in Eleutheropolis die 'Kinnbackenquelle (7t7jy7j ötayovos). Ist nun Eleuthero׳polis — Siagon auch — Bet-G"ebrin, so kann es' wohl vom Helden Simson den Namen haben. Indessen äst das Etymologische in der Geographie nur 2) Vielleicht muß das unverständliche מר,ו מיבלא בפוגילן לאעזקלין (Jerus. Sabb. 99) emendirt werden in רא^ר^ין i

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