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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-09-01 · Heft 12 (September 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 12 (September 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-09-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Necensionen und Anzeigen. 473״ ״sie sind Dawidische Helden", sie die eben erst besiegt worden! Fast muß man sich wundern, wie dieses dem Scharfblick der Herren N. und G. entgehen konnte 2). Der Beweis von Lew: ist erschüttert: es widersprechen aber auch noch viele andere Data der Annahme des Herrn G. N. Jochanan war der Schüler des R.Josuab. Lewi: das häufige אמר ר׳'י אמרריב״ל weiset Darauf, und man müßte die ganze Weise des Talmudstudiums aufgeben, wollte man dieses in Abrede pellen. Nun erscheint Lewi ziemlich subordinirt dem Di. Juda II., er ist sein Historienerzähler, man findet ihn mit demselben in keiner gelehrten Beziehung: und wie anders Di. Jochauan, Schüler des Sohnes dieses Lewi, wie erscheint er diesem N. Juda II. gegenüber. — Zn diesem DI. Jochanan flüchtete N. Kahana bald nach dem Einfalle der Neuperser vgl. Baba Kama 117. Selbst angenommen, daß dieses sich im I. 235 oder sogar unter den Gordianen I. 240 — zweiter Krieg der Neuperser — begeben habe, wie ist hier Alles so überstürzt! Lewi im I. 226 (eigentlich noch später, denn das הראני הברים wird doch wahrscheinlich nicht unmittelbar bei dem Einfalle der Neuperser gefragt worden sein) als N. Juda II. ziemlich untergeordnet, und einige Jahre hieraus höchstens vierzehn Jahre — R. Jochanan, Schüler des Sohnes des Lewi, der große Lehrer! — Die ferneren Verlegenheiten die Herr G. (S. 441) erblickt sind nicht drückend. Wozu Nabbi — N. Juda I. — einen ראש ישיבה ein gesetzt, da doch sein Sohn zu allen Functionen genügte, ist nach dem was oben S. 348 besprochen wurde erledigt. N. Gamaliel war schwach, Rabbi wollte jedoch die Nasiwürde seinem Hause nicht entfremden lassen und ernannte ihn zum Rasi; er mußte aber auch den gerechten Wün-- scheu der Wissenschaft genügen, und so zeigte er hierin Unparteilichkeit daß er einen Fremden zum אב״ר) ראש ישיבה) ernannte. — Herr G. wird ferner hoffentlich nicht mit uns rechten, wenn wir die Antwort des Talmud (Ketubot 103) warum Nabbi nicht den R. Lhija zum ראש ישיבה gemacht habe, genügend finden und etwa noch hinzusügen, daß DI. Chija zu groß war um unter N. Gamaliel ר״י zu sein. Hingegen lassen sich gerade aus dieser Stelle Beweise gegen Herrn G. ausfinden. R. Chanina erscheint daselbst als der gelehrte Rival des N. Chija, und doch soll er wie Herr G. (S. 440 Anmerk.) meint, den R. Juda II. seinen Schülern gegenüber DIabbi genannt haben!8 9) — Herr G. findet ferner 8) Wenn übrigens Herr DI. auffallend findet, woher Lewi diese Notizen halte, da er erst nach dem Tode DIabbi's nach Babylon ging, so hätte erst müssen bewiesen werden, daß Lewi beim Leben DIabbi's nicht nach Babylon gereist, ohne sich dort bleibend niederlasftn zu wollen, daher hierüber geschwiegm wird. 9) Uebrigens ist sehr befremdend, warum nicht Herr G. in der von ihm

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