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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-09-01 · Heft 12 (September 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 12 (September 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-09-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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471 Recensionen und Anzeigen. lässiger 4ls die des b. T. und ist daher, so sie mit dieser in Widerspruch sind ihnen beizutreten (vgl. oben 2. Heft); doch verlangt nicht minder eine gerechte Kritik, daß die Angaben des b. T. nicht ohne Grund verworfen werden, daß man sie überhaupt beibehalte, so irgend ein Ausgleich zu finden ist. Herr G. hält (S. 435) für unwiderleglich gewiß, daß R. Romanus ein Amora des ersten Amorageschlechts gewesen und sogar hinter N. Jochanan genannt werde u. s. w. und so ist hieraus auf R. Juda II. zu folgern u. s. w. Herr G. beruft sich hierbei auf b. Redarim 38 9. Aber b. SchabbaL 479 wird N. Nomanns zwei Geschlechter vor R. Jochanan genannt: אמר ר' יוחנן אמר ר׳ הנינא אמר ד המנוס: warum wird nicht hierauf Gewicht gelegt und geschlossen, daß er ein Zeitgenosse des N. Juda I. war? Hier ist sogar nicht der Schein eines Widerspruches mit dem j. T.; j. Schabbat 3, 7 wird erzählt ר׳ רומנוס הוציא מהתה של גחלים משל בית רבי בשבת, und dieses Factum wird im b. T. als Halacha vorgetragen: vielleicht hat es רבו so gelehrt, oder es ist wie häufig eine הלכה מכלל מעשה und kam so abwärts auf R. Jochanan. Also hier nicht das mindeste Anzeichen einer ungenauen Angabe: warum gerade jene Stelle in Nedarim zum Ausgangspunkte nehmen? In Schabbat ist die Leseart ר׳ המנוס authentisch, da auch der j. T. auf sie hinweiset; in Nedarim bleibt sie weil im Widerspruch mit jener zweifelhaft, oder man muß zu dem Aus- Wege, es habe zwei 9t Nomanus gegeben, seine Zuflucht nehmen. Ebenso wenig fest ist die Hauptbafis auf die Herr G. zumeist seinen Beweis stützt, daß Rabbi R. Juda II. sei und die Annahme einer andern Diadoche. Herr G. beruft sich auf b. Kidduschim 71, wo Rabbi zu Lewi sagt הראני הברים: diese sind die Guebern, mit denen das neupersische Reich 226 beginnt. Dieser Rabbi kann also nur R. Juda II. sein, da N. Juda I. schon viel früher gestorben: und hierdurch fällt auch die Annahme, daß 9t. Ephes auf R. Juda I. gefolgt u. s. w. (S. 440, 441). Allein Einem Beweise darf, scheine er auch noch so glänzend, nicht zuviel eingeräumt werden. Schon Jost hat diesen Punkt (Th. 4 S. 292) angeregt und hieraus auf das späte Alter Rabbi's (R. Juda I.) geschlossen. Herr R. hat diesen Einwurs näher beleuchtet und widerlegt (Kerem Chemed Th. 7 Zusätze zu S. 156), indem er annimmt der dortige לוי sei nicht לוי כר סיבי sondern der spätere häufig im Midrasch vorkommende Amora gleichen Namens, gewöhnlich unter der Benennung ר' לוי; und ebenso sei der dortige רבי entweder R. Juda II. oder N. Jochanan. Es herrscht aber überhaupt noch großes Dunkel über der Neugestaltung des persischen Reiches durch die Guebern, als daß sichere Schlüsse gemacht werden könnten. Wer waren diese Guebern, woher der Name? Flügel (Ersch und Gruber Artikel Parsau) meint

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