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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-08-01 · Heft 11 (August 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 11 (August 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-08-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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Reeensionen und Anzeigen. leidet schon durch die Andeutung einen Stoß, daß der viel ältere Lewi das Jahr 226 überlebte, und N. Chanina erreichte bekanntlich ein sehr hohes Alter. Damit sind die Verlegenheiten noch nicht zu Ende. 1) Wozu sollte N. Juda einen ראש ישיבת eingesetzt haben, genügte denn nicht zu allen Functionen sein ältester Sohn N. Gamaliel IH. als Nasi und sein jüngerer Sohn S. Simon als CH ach am, d. h., wie der Herr Vers, es richtig faßt, als Hauptautorität für rituelle Entscheidungen und Belehrungen. Warum sollte 9t. Juda, der so eifersüchtig auf die Würde seines Hauses war, dessen Ansehen durch Ernennung eines Schulhauptes geradezu geschwächt haben? 2) War noch eine Function von Bedeutung zu vergeben, wo blieb denn der׳ weit angesehenere R. Chija? Vabli wirst schon diese Frage auf, ohne sie befriedigend zu lösen. 3) N. Ephes hatte ja seinen permanenten Aufenthalt in Südjudäa, und nicht in Galiläa, dem Sitze des Nasi? Dorthin begabcn sich einst N. S. b. Lakisch und die Schüler N. Chanina's, um von ihm eine halachische Entscheidung zu verlangen 2). Höchst wahrscheinlich war ihr Meister N. Chanina damals schon gestorben, also vor N. Ephes! 4) R. Chanina war ebenbürtiger Lehrer mit N. Josua, Lewi'ö Sohn. Wie wäre das möglich, wenn Lewi ihn lange überlebt hätte? Diese drückende Schwierigkeit fühlte schon der Verf. des Seder Hadorot, und er weiß sich keinen Nath, aus der Klemme herauszukommen. — Doch wozu Fragen auf Fragen häufen, wenn es offenbar ist, daß jener Kanon auf einem offenen, schreienden Mißverständniß beruht? Eine prägnante Stelle in Jeruschalmi und Midrasch löst dieses künstliche Gewebe bis auf die letzten Fasern auf. Es wird erzählt: Nabbi, d. h. R. Juda I. pflegte immer nur zwei seiner Schüler zu gleicher Zeit zu ordiniren. Auf dem Sterbebette habe er seinem Sohne eingeschärst, diese Aengstlichkeit aufzugeben, und sämmtliche würdige Schüler zugleich zu promoviren. R. Chanina b. Chama, gegen den er sich ein wenig verschuldet fühlte, empfahl er besonders, ihm sollte sein Sohn zuerst die Promotion ertheilen 'ומסייר חנינא בר חמא בראשה• Aus Bescheidenheit habe R. Chanina diese Bevorzugung abgelehnt, und sei vor dem ältern R. Ephes und einem noch ältern Schüler zurückgetreten, so daß er selbst der dritte in der Reihe der Promovirten war. (Die Sitze im Lehrhause waren nach der Priorität der Promovirten zugewiesen.) N. Chanina erzählte später selbst, daß er glaube, er habe dieser Selbstverleugnung oder einem andern Umstände sein hohes Alter zu verdanken 0). Wo in aller Welt ist hier die ר״ל ותלמידי ד הנינא אקלעו להאי פונדקי א׳ ר״ל כשכיר ולכשנגיע אצל (8 רבותינו בדרום נשאל להן ארזו ושיילו לד אפם ״א׳ יפה עשיתן (.65 Erabin) רבי הוד, מפני הרין פנויין פדפך פקיד לבריה אפר לא תעביד כן לא פני (9

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