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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-04-01 · Heft 7 (April 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 7 (April 1852)
Article
Bemerkungen über das gegenseitige Verhältnis der Beraita des Samuel und der Pirke de R. Eliesar
Date
1852-04-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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289 Wissenschaftliche Aufsätze. und der Jona S. 98׳ angedeutet. Nach Zehuda Ha-Levi (Äusäri IV, 29) umfaßte die Beraita des N. Eliesar die Maße der Erde u. f. w. Voll dem, was Zehuda Ha-Levi hier dieser Beraita zuschreibt, findet sich bei uns nur äußerst wenig. Offenbar kann Jehuda Ha-Levi nicht blos die Angabe im L. Kapitel ר״י אומר עוניה של ארץ מהלך ס׳ שנים meinen, sondern es befanden sich gewiß vor und nach diesem Satze noch mehrere ähnliche über Breite, und Länge der Erde, über die Dreitheilung derselben in bewohntes Land, Wüste und Meer, über die Maße des irdischen Gau Eden und Eehinnom u. s. w. Das bestätigen auch die TosasoL Chagiga (s. oben Anm. 2), die einen bei uns fehlenden Satz aus anführen, und die auch wohl Pesachr'm 94a unsere Beraita meinten. — Alle solche geographischen und astronomischen Sätze scheinen ans P. d. R. E. in die B. d. S. und Midrasch Konen gekommen zu fein Und fehlen daher dort, und eben so möchten wir behaupten, daß die sechs letzten Kapitel des Elia Sutta, auf deren späteren Ursprung "schon Zuuz (G. V. S. 116 — 117) aufmerksam macht, und welche Fragen der Schüler des N. Eliesar an diesen ihren Lehrer und dessen Ani- Worten enthalten, früher am Ende der P. d. N. E. gestanden haben. Endlich würde nachzuweisen sein, daß in der P. d. 9t. E. selbst einzelne Sätze, ja sogar ganze Kapitel sich nicht am gehörigen Orte befinden. Man wird ans dem Gesagten schon ungefähr entnehmen können, wie es mit der von Hrn. Philipowski aufgestellten Hypothese aussieht, daß P. d. R. E. und Beraita des Samuel ein Werk seien, und nur die Bestimmtheit, mit der Hr. PH. seine Ansicht aufstellt, und der Umstand, daß ihm die Autorität des Oberrabiners Dr. Adler gewissermaßen zur Seite steht, konnte uns veranlassen, die schon von ׳Hrn. Lr. Cassel gegebene Widerlegung noch zu bestätigen und zu verstärken. 1) Wer mit.kritischem Blick und stylistischem Takt Pirke de N. Eliesar und die noch vorhandenen Bruchstücke der Beraita Samuel neben einander liest, wird sofort sehen, daß er es hier mit zwei verschiedenen Werken zu thun habe, wenn auch beide hier und da aus derselben Quelle geschöpft. 2) Wir haben oben aus Donolo und Midrasch Konen Stellen angeführt, die gewiß aus der Beraita Samuel herstammen und von denen sich keine Spur in P. d. N. E. findet; dasselbe ist mit den. von Naschi, Jbn Esra, Mose b. Nachmän, Jbrouot und Juchasin (vgl. meine Jona) miS der Beraita des Samuel angeführten Stellen. 3) Auf den Jrrthum des Hrn. PH., daß' er Abr. ln Chija und Jehuda Ha-Levi als diejenigen ״alten" Autoren anführt, die von der Identität der beiden Werke noch gewußt, hat Hr. Cassel schon aufmerksam gemacht; ich bemerke nur noch, daß die spanischen Gelehrten, unter

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