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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-02-01 · Heft 5 (Februar 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 5 (Februar 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-02-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Olcccuftoucit und Anzeigen. 187 samarit. Pent. hat hier den masor. Text und die LXX zusammen gegeben. Vgl. bei uns S. 210 Nnm. b. — Hingegen lasen Numer. 23, 8 die 1.XX wie der samarit. Pent. בהרתו (tudijppsr); Exod. 14, 25 der samarit. Pent. ויאסר, die LXX <?wüh^csv; vgl. auch Lev. 5, 11. Num. 1, 44. 3, 9. 4, 14. 21, 5 u. a. m. — Bestemdend ist, daß Herr K. nicht S. 42 Deuteron. 4, 34. 25, 8. 34, 12 anführte, wo der samarit. Pent. במראים für ובמוראים liest. Ucber die LXX und Onkelos vergl. bei uns S. 217. — Zu der von Herrn K. aus Deuteron. 27, 26 angeführten Stelle *?את כ des samarit. Pent. weiset Herr I. Bär (das.) aus der Masora nach, daß die bei Kenniott dieses כל gebenden Mscte. falsch seien. Wir fügen hinzu, daß auch Hieronymus 36 6313t. 3, 10 bezeuget, die Inden lesen nicht יכל vgl. bei uns S. 243 Anmerkung. — Wenn aber Herr Bär S. 44 Anm. 2 behauptet, daß Onkelos Genes. 22, 13 אתר gelesen und das רברא הדא sich auf das midraschische איל שנברא בין השמשות beziehe, so ist dieses ganz gegen den Geist der Onkelos'schen Hebersetzung. Onkelos hüllt sich nicht Ln geheimnißvolle Hindeutungen, sondern gibt offen die Hagada oder Halacha. Hier kommt noch der Umstand hinzu, daß Jonathan nur רברא תר und nicht das בתר אלין hat. Vgl. bei uns S. 55. Anmerkung. Die zweite Abtheilung dieses K. bespricht die samarit. chaldäische Version. Herr K. bringt nach S. 28. 29 nicht die samarit. griechische (70 ^ufitaQsmxov) und die samarit. arabische Uebersetzung des Abusaid, weil diese Versionen nur fragmentarisch vorhanden sind. Auch scheint ihn vorzüglich der Gedanke geleitet zu haben, daß sich aus dieser Uebersetzung manche Ausbeute für Onkelos ergeben könnte (vgl. S. 50). Der Vers, weiset nun die große Unwissenheit dieses samarit. Vertenten nach, woran freilich schon bei einigem Durchlesen nicht zu zweifeln ist. Nest hat an dem Zusatze des samarit. Pent. Exodus 23, 19 constatirt, daß dieser Bert, selbst die Eigenthumlichkeiten des samarit. Pent. nicht verstanden, und daß die samarit. griechische Version viel vernünftiger wiedergab (vgl. bei uns S. 239 Anm.). — Ganz im Rechte ist Herr K. mit seiner Behauptung, daß der samarit. chald. Uebersetzer Onkelos benutzt habe; hingegen hätte Herr K. nicht unbedingt (S. 48) annehmen sollen, daß dieser Vertent noch vor der Zerstörung des Tempels gelebt habe: die bei ihm vorkommenden vielen Arabismen zeigen auf eine nachmahomedanische Zeit (vgl. unfern Vortrag in den Verhandlungen deutscher Orientalisten 1844). — Herr K. führt (S. 52 ff.) mehrere fremdartige Wörter aus dieser Version an. 3u עטף (S. 53) ist zu bemerken, daß nach der galiläischen Aussprache der Samarit. (vgl. bei uns S.240 vgl. auch weiter unten) dieses עטף gleich bedeutend mit תטף ist: und

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