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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-02-01 · Heft 5 (Februar 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 5 (Februar 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-02-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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IRI
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186 Rezensionen uub Anzeigen. K. scheint unsere schon im I. 1841 erschienenen ״Vorstudien" nicht gekan.nt zu haben: es hatte sich ihm sonst mancher Aufschluß ergeben. Auch seine Bemerkung (S. 31) über das ה locale würde er das. S. 197 Anm. 2 ausführlich gefunden haben. — Zu weitläufig scheint sich Herr K. von S. 32 an über die Klassiflcation der samarit. Abweichungen zu verbreiten, die Gesenius in seiner Monographie 66 Pent. San. Indole zum großen Theile eonciser hat. Daß aber der Vers. Zusätze des sa- Pent. wie Levit. 18, 3. 17, 3. 4 11. a., an denen dessen Genius zu erkennen ist ausgelassen, daß er überhaupt statt sich auf das Neferiren nach Andern zu beschränken nicht einen selbstständigen Schritt gewagt, mcht vorgezogen hat, statt in zu weite Zersplitterung einzugehen, den samarit. Pent. nach einigen hervorragenden Stellen zu beurtheilen, ist sehr zu bedauern. Der Leser soll doch wohl nicht nochmals den Weg durchkeuchen, den die Wissenschaft mühsam zurückgelegt hat: ihm sind reelle Ergebnisse mitzutheilen. Der samarit. Pent. ist durch die Forschungen der letzten Zeit ziemlich um allen Credit gekommen: es gilt also jetzt nur den samarit. Pent. aufmerksam durchzugehen und zu prüfen, ob in ihm irgend eine Originalität wahrzunehmen sei. Nef. hat (S. 238) gerade an den abweichenden Stellen des samarit. Pent. nachgewiesen, daß dieser Pentateuch eiueUnbekanntschast selbst mit den Ansangsgründen der hebr. Sprache an den Tag lege. Diese Korruptionen können selbst aus einem Targum nicht abgeholt fein, sondern sie sind offenbar aus dem Griechischen übersetzt; aber auch nicht nur aus der Septuaginta allein sondern' aus aller Welt Fehlern ist dieser Pent. zusammengeflossen: jede Hand wagte sich an ihn, da er Jedermann zugänglich war. Wozu sich also die Juden mit dem samarit. Pent. befassen sollen, welchen Nutzen es habe ihn ״auf heiligen Boden" zu verpflanzen ist schwer abzusehen: dieses ״Samarien" bietet nicht ״Weinberge" sondern wüste sumpfige Gefilde. Wir wollen hier nicht wiederholen', daß wie bekannt der samarit. Penü nur aus Parteizwecken dem masor. Texte gegenübergestellt wurde: die Kritik hat bereits hierüber abgeschlossen; nun soll erst der Jude hinterher kommen und die ״samaritauischeu Weinberge" bearbeiten! Und der Jude hat doch wahrlich ihm näher liegende Gefilde urbar zu machen: seine Literatur, die ihm wirkliche Früchte verspricht, wie liegt sie noch unangebauet! Herr K. bemerkt bei diesen Klassifieationen die Stellen, die die LXX nach der Leseart des samarit. Pent. übersetzten. Manches ist ungenau, Anderes gar nicht angegeben. So S. 43 haben die LXX Num. 24. 24 nicht יוציאם wie der samarit. Pent. sondern ויצא gelesen: sie übersetzen xal — S. 4L haben die LXX Deuteron. 32, 15 nicht wie der samarit. Pent. וישבע ישמן gelesen, sondern der

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