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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-02-01 · Heft 5 (Februar 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 5 (Februar 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-02-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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184 Necensionen und Anzeigen. annimmt und Barkochba nicht nur Jerusalem erobern sondern sogar den Tempel erbauen läßt, obschon die jüd. Quellen mit Ausnahme einer einzigen (Ber. rabba c. 64), die aber etwas ganz anderes als die Behauptung des Herrn K. besagt, hierüber schweigen! — Aber wo immer der Krieg vor sich gegangen, der samarit.Josua, der K. 47 diesen Verrath der beiden daselbst namhaft gemachten Samaritaner mit sichtbarem Wohlgefallen erzähltzeigt offenbar, daß die Samaritaner nicht mit den Juden gegen Hadrian gekämpft. Wenn aber die Samaritaner (Josua a. a. O.) von einer durch Hadrian erlittenen Verfolgung erzahlen, so erscheint diese so nnmotivirt (vgl. das.), daß man hier leicht die gewöhnliche Nachäfferei der Samaritaner wabrnimmt, die wie viele Beispiele zeigen, was je bei den Inden Großes vorgegangen oder für den Glauben ausgeführt wurde, mutatis mulandis zu sich übertrugen. Nicht ganz unwahrscheinlich ist auch, .daß nach den bei den Samarit. so häusigen Anachronismen die später unter Justinian gegen die Samaritaner eingetretene Verfolgung hierher versetzt, und die allgemein bekannte Neligionsversolgung Hadrians von den samaritanischen Geschichtsschreibern mitbenutzt worden sei. — Im weitern Verfolge berichtet Herr K., daß seit dem Hadrianischen Kriege der Zwist zwischen Inden und Samaritanern aufgehört habe und weiset die Behauptung Joft's zurück, daß die Angabe des Abulpharadj über einen Krieg zwischen Inden und Samaritanern, aus talmudischen Quellen'zu bewahrheiten sei. Auch Ref. hat ״Ueber den Einfluß" ff. S. 251 den Nachweis Jost's gerügt. Jost sucht sich zwar in einem stylistisch musterhaft geschriebenen hebr. Brief an Herrn K. (S. 13) zu rechtfertigen, aber wohl ohne Erfolg. Ueber- Haupt scheint dieser Gelehrte, wie aus noch anderen Jncorrectheiten, die Nef. a. a. O. S. 248 ihm nachgewtesen, zu ersehen ist, auf diesem Gebiete nicht gehörig orientirt gewesen zu sein. Im zweiten K. bespricht Herr K. den Glauben der Samaritaner, Er nimmt sie gegen den Vorwurf, daß sie nicht an ein Jenseits glauben in Schutz, sucht aber auch (S. 18) den im Sifri aufgestellten Satz zu rechtfertigen, die Chuthäer glauben nicht an die Auferstehung. Herr K. hat hier zuviel Hottinger, der diese Stelle anführt (Bxeereilt. Anlimor.) getrauet. Diese Stelle findet sich auch b. Synhedrin 90, und polemisirt gegen die Christen (vgl. bei uns S. 244). Im Sifri ist hier irrthümlicherweise כותים gesetzt, wie diese Verwechselung sehr häufig. lieber den ferneren Nachweis des Berf. aus מס'' כותים werden wir weiter sprechen. — Zu der S. 18 Anm. 1 angeführten Stelle aus dem Briese des samar. Priesters Salomon an de Sacy ist zu bemerken, daß diese Stelle mehrmals in den samarit. Briefen als eine in der h. Schrift sich befindende angegeben wird: כמימר ה' שמלותיהם לא

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