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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-01-01 · Heft 4 (Januar 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 4 (Januar 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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154 Reeensionen xnxb Anzeigen. חיצוניות ילמדם מספרי אנשי תבונות die biblische Exegese von nicht dahier gehörigen Ausführungen schützen will. Es ist daher auch nicht schwer, für die chronologisch-astronomischen Deutungen des Abraham b. Ehija Parallelen in den hagadischen Werken xutb älteren Exegeten nachzuweisen, und mögen einige Beispiele dies erläutern. Gleich zu Anfang (S. 3) stellt der Vers. Spruche 3, 19 mit Jes. 44, 24 gegenüber, und löst den Widerspruch jener ersteren Stelle, in welcher die Erde vor dem Himmel geschaffen erscheint, mit der letzteren, in welcher der Himmel vor der Erde genannt wird, dadurch daß die Begriffe Himmel und Erde, Oben und Unten korrelativ, untrennbar, und durch- und miteinander denkbar und verständlich seien, was nur eine höhere Auffassung der bekannten Hagada Chagiga 12 a. Ber. N. c. 1. f. 2b. ist.—Nicht minder liegen hagadische Anschauungen zu Grunde, wenn (S. 4) gesagt wird, unter אותות (Gen. 1,' 14) seien die Sabbate (ואין אותות אלא שבתות), unter מועדים die Neumonde, die ja die Grundlage aller Festzeiten bildeten, und unter ימים ein Jahr verstanden, wofür aber auch der Ausdruck שנים gebraucht werde; oder man könne auch unter ימים die Sabbatjahre und unter שנים die Jobeljähre verstehen; jedenfalls gehe aus dem Mangel des ל vor ושנים, während es vor den anderen Wörtern stehe, hervor, daß ימים und שנים nur quantitativ, nicht qualitativ verschieden seien. Nach einer noch anderen Deutung (ואתה יכול לדרוש הפסוק הוה על ררך אוזרת) war unter ימים das Mondjahr, unter שנים der 19jährige Cyelus verstanden u. s. w. — Einen ähnlichen hagadischen Charakter hat der von ihm S. 6 ausgestellte Grundsatz, daß, wo in der Schöpfungsgeschichte gesagt werde, Gott habe etwas in 2 Theile getheilt und jedem Theile einen Namen gegeben, jeder dieser Theile gleichen Umfang hätte. So wie also durch das ganze Jahr (durchschnittlich) gleich viel Tag und gleich viel Nacht sei, so komme auch der Umfang des Festlandes dem der Meeresoberfläche gleich, was wenigstens an den hagadischen Ausspruch, daß für alles, was aus dem Festland erschaffen, etwas entsprechendes im Meere sei, anklingt. — Wenn (Hiob 38, 19) Gott an Hiob die Frage stellt: ״Wo ist der Weg dahin, wo das Licht wohnt, und die Finsterniß, wo ist ihre Stätte?" so heißt das: Wo wohnt das Licht 6 Monate, und wo hat die Finsterniß eben so lange ihren Wohnsitz ausgeschlagen; welche Erklärung Jbn Esra (zur Stelle) als die Des Saadia ansührt, und wenn auch an sich richtig, doch als nacht dahin gehörig abweist. Ein Argument für diese Erklärung bietet nach Abr. b. Ehija der vorhergehende Vers: ״Ueberblickst du die Breite der Erde? sage an, wenn du alles das weißt!", wo unter רחבי wörtlich die Ausdehnung der Erde von Norden nach Süden, der geographische Begriff ״Breite" verstanden

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