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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1851-12-01 · Heft 3 (Dezember 1851) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 3 (Dezember 1851)
Article
[Rezension]
Date
1851-12-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Necensionen und Anzeigen. 111 tuag. begegnet, augestellt; ob nänüich Palästina oder Alexandrien hierin vorangegangen: ein tieferes Eingehen scheint (§. 9) auf Palästina hinzuweisen. — An dieses hervorragende Moment schließt sich eine Erörterung der von Philo mißverstandenen. Stellen der Genesis an, und wird hierbei auch der die Philonische Exegese leitende Gedanke besprochen. Einzelne wichtigere Bemerkungen für die Exegese der Septuaginta können hier nicht hervorgehoben werden. Res. begnügt sich auf die schwierigen Stellen Genesis 17, 11. 18, 21. 46, 28. 22 ,49׳. Exod. - 16 .-2 ,15־, IT. 22, 4 (wobei ein bedeutender Jrrthnm Ewalds nachgewiesen wird S. 109). 33, 12—23 u. a. hinzudeuten, ferner aus den Nachweis aufmerksam zu machen, daß Exodus ursprünglich nur bis 36, 8 übersetzt wurde, von da ab aber die Version später und allmäkig entstanden sei. Noch wichtiger ist, daß die heutige Uebersetznng von Numeruskeine ursprüngliche sei : sie ist ans einzelnen Bruchstücken zusammengestoffen und erst in späterer Zeit zusammengesetzt worden. Auch die Wahrnehmung ist für die Exegese von bedeutendem Interesse, daß in Leviticus und Deuteronom keine größeren Glosseme, wie sie die anderen Bücher des Pentateuchs haben, gesunden werden: diese zwei Bücher also zumeist Authmticität beanspruchen. Hierbei wird auch der Zeitraum, innerhalb deffen die Hebers, erfolgte, festgesetzt. — Zn literarhistorischer Hinsicht ist von Wichtigkeit, daß die Mcssiasidee sich zuerst in Alexandrien ausgebildet habe, welches vorzüglich ans Genes. 49, 10. Z. 21. Num. 24, 7 ff. nachgewiesen wird; ferner mehrere Halachas zu Exodus und vorzüglich zu Leviticus. Der Uebersetzer dieses Buches, der das schwierige 13. Kapitel, so wie die die Opfer berührenden Stellen mit vieler Genauigkeit behandelt, scheint ein Priester'— vielleicht aus dem Oniastempel, über den hier manche Notiz geliefert wird — gewesen zu sein. Unter anderen vielen Halachas ist noch׳ hervorznheben Deuter. 25, 5, wo der Midrasch offenbar hervortritt. — Auch die Untersuchung der von den Palästinern angegebenen dreizehn Veränderungen wird nochmals anfgenommen und nachgewiesen ('S. 218), daß nicht nur vier (wie nach t>e* Rosst allgemein angenommen wird), sondern mehrere diestr Varianten (an acht) sich in der heutigen Septuaginta befinden. Das Werk ziehet auch andere mit der Septuaginta in Verbindung stehenden Uebersetzer in sein Bereich. Vor Allen Onkelos, und es werden hier mehrere Stellen aus ihm, wie Genes. 18, 21. Num. 15, 38 יכרוספדין Deuteron. 4, 34 n. A. besprochen. — Auch die späteren drei griechischen Uebersetzer: Aquila, Theodotion, Symmachus werden an mehreren Stellen beleuchtet: zugleich wird die Nichtidentität des Aquila mit Onkelos nachgewiestn. — Für Text nnd Exegese der Septuaginta war ferner eine Besprechung mancher Stellen bei Philo säst

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