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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1851-12-01 · Heft 3 (Dezember 1851) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 3 (Dezember 1851)
Article
[Rezension]
Date
1851-12-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Reeensiomn und Anzeigen. NeMftonen urch Anzeigen. Ueb er den Einfluß der palästinischen Exegese auf die niexandrinische Hermeneutik. Von Dr, Z. Frankel. Leipzig, 1851׳. I. A. Barth. VI. und 254. Der Unterzeichnete kann als Verfasser sich nur auf eine Inhaltsangabe beschränken. Das Werk verfolgt ein zweifaches Ziel: ein'Literarhistonsches und ein exegetisches. Nach -er erster« Seite wird der genaue Zusammenhang Alexandriens mtt Palästina aus dem ältesten jüd/alexandrinischen Schriftwerke — -er Septuaginta — nach gewiesen: und es wird hierdurch diese Übersetzung selbst eine Quelle für die geistige Bewegung in Palästina zu einer Zeit, wo andere Stimmen sich nicht vernehmen lassen. Die Septuaginta hat nämlich viele, midraschifche Elemente, die bisher unbeachtet blieben: und vorzüglich ist das Halachische hervorzuheben, das wie schon eine einfache Combination sagt, aus Palästina geflossen ist. Um aber hier zu einem nur einigermaßen gesicherten Resultate Zu gelangen bedarf es der genauesten Erforschung des griechischen Textes nicht minder, wie des Eingehens auf die Eigentümlichkeiten jedes Einzelnen dieser kl ebersetz er: und dieses exegetische Ziel verfolgt dieses Werk, indem jedes einzelne Buch des Pentateuchs (über beit Pentateuch wollte nach dem Vorworte der Vers, nicht h'inansgehen: t'heils weil nach den hier gelieferten Resultaten' der Weg auch durch die anderen'Bücher nicht mehr schwer ist, theils rufen ihn seine Studien aus andere Gebiete) einer genauen Untersuchung unterworfen wird. Vorerst wird der Genius jedes Uebersetzers erforscht: es werden die gut übersetzten und die verfehlte»r Stellen hervorgehoben, welchen Einfluß andere Sprachen auf die Uebersetzung geübt u. f. w.; darin wird zu der Texteskritik übergegangen, hier werden die Stellen hervorgehoben, welche durch Abschreiber, Glossatoren und Verbesserer corrumpirt wurden: dann wird das Midraschische fixirt, und endlich werden als Faeit die wirklichen Abweichungen der Septuaginta vom masoretischen Texte ausgestellt. Hier zeigt sich ein ganz anderes Resultat als die frühere unkritische Forschung, die gleichsam nach Abweichungen haschte, $u finden vermeinte. Sehr wichtig ist auch die Wahrnehmung, daß diese Uebersetzer — vorzüglich der des Deuteronom — mit Onkelos übereinstimmeu. Hierbei wird auch die Untersuchung über den Ausgangspunkt der Vermeidung der Anthropomorphismen, der man sowohl bei Onkelos als in der Sep-

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