Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 1 (1851-1852)
- Issue
- Heft 2 (November 1851)
- Article
- Skizzen zu einer Einleitung in den Talmud
- Date
- 1851-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2829132-2829133-2829136-2851500--00103-2851541- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
74 Wissenschaftliche Aufsätze. לח דכמ טוהר unerwähnt läßt, ob schon ein ähnlicher dort berührter Fall: 'הגיוררח שנרתגיירח ורארתה דנם ר״י אומר דיה שער־זה ופי K Kein bot 37a. angeführt wird. Die Annahme, daß, weil dieses ילדה ואה״ב גרחגיירה ומר vom j. T. selbst als sich selbstverstehend angegeben wird (vgl. das.) der b. T. seiner nicht zu erwähnen brauchte, ist sehr ungenügend. (Auch Maim. führt soweit Olef, bekannt ist, diese Norm nicht an. Ueber die ersteren Stellen aus j. Nidda 1, 1 vgl. Pne Mosche das.) — Hierher gehört auch b. Nidda 5 a מחו דתימא שמא תראה מיפת כחרדל ופו׳. Dieses מהו רתימא 'ist aber die wirkliche Meinung des ד ועירא im j. T. Nidda 1, 1 zu Ende: warum wird nicht angeführt מהו רתימא כדאמר ר' וירא ופר? Und wie auffallend überhaupt, daß ר' ועירא der gerade das Gegentheil von dem was hier שמואל ausstellt, behauptet, mit Stillschweigen übergangen wird? — Wir führen hier noch.b. Keritot 17b. an, woselbst die Meinung des רפ von drei Autoren verschieden angeführt wird, tuib hierzu j. Jebamot 4, 2 (13). Der j. T. scheint die Meinung anzunehmen, die im b. T. ד' וירא im Namen des רפ bringt׳*). Hierauf wirst er aber die Einwendung auf: מתניתא פליגא על רפ התיפה־־של חולין ובו. Diese Einwendung ist so triftig, daß sie von drei der größten Gelehrten des 17. Jahrh. (N. Lippmann Heller— תו״יט zum Mischna Keritot 4, 1 — N. S. Keidnnber — פרפת חופת — und N. A. di Buton — לה"מ zu Maim. 8,4 שגגות unabhängig von cinander, die aber diese Stelle des st T. Jebamot nicht kannten, borgebracht wurden. Und der b. T. übergehet sie, obschon ihm der st T. ganz Vorgelegen und er mit ihm so vertrauet gewesen sein soll, daß was er nicht von ihm anführt als unrichtig zu betrachten ist? Man wende nicht ein, daß der von Alsasi zu Erubin beregte Punkt eine andere Bewandniß habe, weil dort das Citat Einfluß ans die Norm — die Halacha — üben mußte. Auch diese Einwendung des j. T. übt Einfluß ans die Halacha, da durch sie das Gewicht ans die Seite des N. Nachman b. Keritot!. st (vgl. die drei oben angeführten Gelehrten) fällt: die Widerlegung des j. T. I. st ist weit hergcholt und ungenügend, Zudem hätte schon als eine höchst triftige Einwendung 3) Vgl. Korban Haöda, der hier eine richtige Leseart vorschlägt. Nur hat er das לא כן אפר רב mißverstanden. Die Frage ist, רב sagt והיא שיוכיח וכר, dieses kann aber nun, da אפל עורפי את ר,פ gewiß nicht mehr stattfinden, ist also nicht zu betrachten als wäre das zweite Stück verloren gegangen (das doch wicdergefundm und also die Sache aufgeklärt werden kann), sondern cs hat nun aufgehört und ist daher jetzt א" א לפר ר האיפור. Hierauf wird erwidert, eö geilügt, daß einst war יכול לעפר על הראי vgl. b. Keritot 18;, בא ישראל ואכל אח הא' ובא ככרי ואכל אח הב' חייב.