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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1939-01-01 · Heft 1 (Januar 1939) · p. Seite 300

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
83 (1939)
Issue
Heft 1 (Januar 1939)
Article
Quellenkritische Studien zum hebräischen Josippon
Date
1939-01-01
Page
Seite 300 (sequence 13)
Language
German
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IRI
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300 Luitpold Israel Wallacli 3 a, 2 I, 3 I, 1 I, 3 b c . . Sp.60 + (60—65) + (87—111) + (111 bis 117) 3 a, 2 I, 4 I, 3 I, 11, 3 b c Sp.60 + (60—65) -f (65—87) + (87 bis 111) + (111—117). 5. Wir hoffen nunmehr Adolf Ausfelds24 Klage, daß der ganze Inhalt von Josippons hebräischem Alexanderroman auf Texten des Romans beruhe ,,über die bisher nicht richtig geurteilt worden ist“, etwas gemildert zu haben. Da Ausfeld den ersten Josippondruck Mantua 1480 nicht benutzen konnte, sondern letztlich nur die bereits wieder überarbeitete Ausgabe Konstantinopel 1510 durch die mit lateinischen Übersetzungen versehenen Ausgaben von Sebastian Münster (Basiliae 1541), Gagnier (Oxonii 1706), und Breithaupt (Gothae et Lipsiae 1710), haben seine Aufstellungen nur für diese jüngere Ausgabe eine wenn auch nur bedingte Geltung. Umfang und Inhalt der älteren Alexanderromaninterpolation (3 I) des hebräischen Josippon sind infolge der Überarbeitung durch das jüngere Alexanderromanglossem (41) nur noch andeutungsweise zu erkennen. Die Aufhellung dieser Frage läßt sich aber im Anschluß an unsere Ergebnisse nur durch die jetzt wünschenswerte entsprechende textvergleichende Untersuchung des hebräischen mit dem arabischen Josippon gewinnen. 6. Quellenkritisch ergibt sich für das von Isr. Levi im Kobez al Jad der Mekize Nirdamim (II, Berlin 1886) herausgegebene hebräische Alexanderleben (Hebr), das eine Grundlage unserer Untersuchung bildete: Hebr stellt keine unmittelbare Übersetzung einer arabischen Vorlage dar — wie I. Levi annahm —, sondern die Kompilation einer (s. oben Studie II 3) hebräischen (HX) und einer arabischen Vorlage (Arab), die beide der Rezension J 2 der Historia de proeliis angehören. Die Verarbeitung beider Vorlagen ist deutlieh zu erkennen. Man vergleiche z. B. den doppelten Schluß Levi S. 53, den der Kompilator aus beiden Vorlagen übernahm, obwohl einem aufmerksamen Leser die zwiefachen, sachlich sich wider- 24 Der griechische Alexanderroman (Leipzig 1907), 25f., ebenda ist Anm. 2 über Seb. Münsters Josipponausgabe nach meinen Bemerkungen MGWJ 1938 S. 197f. X. 11 u. 13 richtigzustellen.

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