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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1939-01-01 · Heft 1 (Januar 1939) · p. Seite 299

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
83 (1939)
Issue
Heft 1 (Januar 1939)
Article
Quellenkritische Studien zum hebräischen Josippon
Date
1939-01-01
Page
Seite 299 (sequence 12)
Language
German
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Quellenkritisclie Studien zum hebräischen Josippon 299 4. Zwischen den als ursprünglich erkannten Textpartien wurden nun zu verschiedenen Zeiten Einfügungen in folgender Abfolge vorgenommen: 1!(nterpolation): Bemerkungen über die vier ersten und über die späteren Diadochen, von der Vorgeschichte des ersten punischen Krieges an bis auf Herodes herab Sp. 111, 4 v. u. bis 117, 14. Zur Textkritik s. oben 2 a b: 11 ist durch 3 I oder 41 seinerseits wieder interpoliert, benutzte auch den Josippontext anderer Josipponstellen. Aus 11 stammt auch Sp. 65 und die Fortsetzung Sp. 87 (s. oben unter 1 b). In ihrer knappen chronikalischen Fassung sind diese Bemerkungen auch stilistisch 11 zuzuweisen, vgl. dazu Sp. 114,4 v. u.: וייכנע תחת יידו, ebenda Z. 5: להכנייע תחת יידו u. ö. Daß die Quelle von 11 die Chronik des Eusebius von Caesarea ist, hat Paul Rieger (a. a. O. S. 486ff.) zum erstenmal erkannt. 21• Alexanders Zug nach Ägypten, sein Traum und seine Begegnung mit dem Hohepriester, Sp. 60, 22—65, 1. 31• Im Anschluß an die 1 I zugehörenden Bemerkungen über Philipp von Makedonien und Alexander: der ältere Alexanderromanteil Sp. 87—111 (in den vorhergehenden Studien stets B), dem allem Anschein nach eine griechische Quelle zugrunde lag, dessen Text von 4L überarbeitet wurde, nachdem die 11 angehörenden Bemerkungen über Philipp und Alexander durch die Einfügung der Nektanebosepisode (in den vorhergehenden Studien A) Sp. 65 bis 87 getrennt worden waren (s. oben 1 b). Schematisch verdeutlicht stellt sich das Verhältnis der verschiedenen!(nterpolationen) zum rekonstruierten Text des Urjosippon bei Verwendung der in der Untersuchung verwendeten Siglen in zeitlicher und gegenseitig räumlicher Textabfolge mit entsprechender Spaltenzählung nach der Ed. Mantua 1480 wie folgt dar: 3 a b e.Sp. 60 + 117 3 a, II, 3b c.Sp. 60 + (111—117) 3 a, 2 I, 1 I, 3 b c . . . . Sp. 60 + (60—65) + (111—117)

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