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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1939-01-01 · Heft 1 (Januar 1939) · p. Seite 138

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
83 (1939)
Issue
Heft 1 (Januar 1939)
Article
Targumische Elemente in der Deutung biblischer Ortsnamen bei Hieronymus
Date
1939-01-01
Page
Seite 138 (sequence 7)
Language
German
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138 Samuel Klein auch in Vulg.; doch der Ursprung ist in den Targumim (Ps. Ion. und 0.) zu suchen, die für den biblischen Namen קפודקאי setzen. Golgol (Dt 1129) wird schon durch Euseb 6419_20 mit dem bekannten Gilgal bei Jericho (Jos 420) gleichgesetzt, und dementsprechend werden die beiden Berge Ebal und Gerizim auch dorthin versetzt. H. betont 6519_21 nachdrücklich, es sei ein Irrtum der Samaritaner, die beiden Berge bei Neapolis (= Sichern) zu zeigen, da doch nach dem Zeugnis der Schrift diese bei Galgal stünden. Unser Targum enthält zwar nicht diese Bemerkung, aber deutlich ist sie zu der oben bezeichneten Schriftstelle in Sifre § 56 (und Parallelstellen) erhalten, wo sie als Ansicht R. Eliezers angeführt wird: ...לא זה הר עיכל והר גריזים שבין הכותים לא אלו רואים את הגלגל. Dazu j. Sota VII 3 (21c): שתי גבשושיות עשו וקראו זה הר גריזים וזה הר עיכל. Dan. H. 7713-14 verbindet mit diesem Stadtnamen den des Flusses Jordan, indem er den ersten Teil des Namens ,,Jor“ als hebr. סלר erklärt, während der zweite Teil auf seinen Ursprung bei Dan hinweisen soll. Diese Deutung ist in einer etwas anderen Version in der Barajta (Tos. Bechorot VII 4; b. 55a) erhalten, wo י1ך[ד מ]דן ־= ירדן gedeutet wird. Vgl. noch H. 12315 sq. Laisa — Dan iuxta Paneadem, de qua Jordanis fluuius erumpit (18). Dedan (Jer 498). H. 8115_16 gibt in der Hauptsache die Über- Setzung des Eusebschen Textes (8016): D. sei in Idumaea, 4 Mil von der Erzgrube von Faeno entfernt. Doch kennt er die frühere Erz- bzw. Kupfergrube von Faeno nicht nur aus Euseb. hier und 1143_4 (=H. 1154_5), sondern auch unmittelbar (quod nostro tempore eorruit) und bespricht die Sache etwas ausführlieh er 1699_10 gelegentlich der Erwähnung von Fenon (Gen 3641), wo er Fenon als Dorf in der Wüste bezeichnet, wo das Kupfer durch die zur Zwangsarbeit Verurteilten ausgegraben wurde. Dazu ist eine merkwürdige Stelle des TJ zuNum 33 41 anzuführen: צלמוגה - אתר חובאי וכור בארע אדומאי. Zunächst sei festgestellt, daß in Num 3342 der Name ,,Edom“ nicht genannt ist, und seine Nennung durch den Targumisten den Eindruck

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