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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1939-01-01 · Heft 1 (Januar 1939) · p. Seite 76

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
83 (1939)
Issue
Heft 1 (Januar 1939)
Article
Der Ibri
Date
1939-01-01
Page
Seite 76 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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76 Leo Israel Baeck Wort גר, dort, wo es ihr die spezifische Bedeutung ״Proselyt“ zu haben scheint (Ex 1219; Jes 14ג) mit dem, dem aramäischen גיורא entsprechenden, Worte ysttipa^, wieder oder das ihr schwierige Wort נציב (I Sam 133) mit vacnß und מצב (I Sam 14!) mit Macrcraß oder, was für den Vergleich hier ganz besonders charakteristisch ist, das nomen appelativum גליל meist mit dem nomen proprium FaTaXaia24. So ist es möglich, daß sie auch unser Wort derart wiedergibt. Wäre ibrim für die Septuaginta eine alte Benennung des israelitischen Stammes gewesen, so hätte sie wohl durchgängig einheitlich übersetzt. Es ist aber bemerkenswert, daß sie für unser Wort in dem dritten unserer Kreise, dort also, wo es die Bedeutung Söldner zeigt, stets die abweichende, besondere Übertragung hat. Sie umgeht hier, wie es eben nicht selten ihre Art ist25, den hebräischen Text. An der ersten dieser Stellen (I Sam 13 7), und ebenso an der letzten (29 3), liest sie ihn anstatt עברים mit einer Änderung des ersten Vokals: 01 עברים StaßalvovTs^ bzw. oi Stx7cop£udp.£vot, in den beiden anderen Sätzen (133 u. 1421) für עברים mit Umwandlung eines Konsonanten עבדים SouXol26. Welches immer die Voraus- Setzungen dieser Lesarten sind, die Tatsache, daß übereinstimmend eine andere Übertragung gewählt ist, scheint zu zeigen, daß die Septuaginta jedenfalls empfunden hat, wie unser Wort hier in 24 Joel 44 (34); Jes 823 (9!); Ezecli 47 8; dagegen ist Jos 13 2 das Wort mit dem appelativum cpia wiedergegeben und Jos 2210XI n für גלילות der ]Eigenname TaXaao גלעד gesetzt. Zu vergleichen ist, wie umgekehrt der Eigenname פלשתים meist mit aXXd^uXoi wiedergegeben ist. 25 Den alten Berichten über die Textänderungen, welche die siebzig Übersetzer vorgenommen haben — Mechilta zu 12 40 und Parall. — liegt eine richtige Erkenntnis zugrunde. Die Versuche, den hebräischen Text meist nach dem griechischen zu emendieren, gehen von einer falschen Voraus- Setzung aus. 26 Es ist sowohl möglich, daß hier noch eine Bekanntschaft mit der Grundbedeutung des Wortes zugrunde liegt, als auch, daß der Text gestaltet worden ist. In den beiden ersteren Sätzen könnte für die Übersetzung das charakteristische Wort עברים, I Sam 292, — vgl. z. B. Gen 333; Jos 67f.; Jud 121u>3; wohl auch Ps48ö— bestimmend gewesen sein. — Aquilaübersetzt I Sam 133: a*ouaaxwcr«v ot'Eßpatot, die Septuaginta las hier auch für ישמעו wohl פשעו rfrzTrfmw,

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