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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1939-01-01 · Heft 1 (Januar 1939) · p. Seite 24

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
83 (1939)
Issue
Heft 1 (Januar 1939)
Article
Die Spruch-Verse über Sebulon
Date
1939-01-01
Page
Seite 24 (sequence 16)
Language
German
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24 Eugen Israel Täubler den Berg, auf dem die jährliche Feier stattfand. Es ist darum ganz unbegründet, daß Budde für #41ם die vorausgegangene Angabe des Namens oder der Lage des Berges für nötig hält, und es entspricht dieser Annahme, daß er sie auch mit der angeblichen Textstörung zusammenbringt. Auch vom Karmel, auf dem sich Kultstätten befanden42, muß aus geographischen Gründen abgesehen werden43, während sich der Tabor in demselben Maße durch seine Lage für den gesuchten Berg empfiehlt, da er an der Grenze von Sebulon und Issachar lag44; und auch von ihm ist bekannt, daß er eine Kultstätte trug45. Welche עמים wurden zu Berge gerufen? Man denkt zunächst an die israelitischen Stämme46, einige haben dem spielerischen 41 Vgl. das ähnliche יקדם #ם Chagg 214. 42 I K 1819f. 30f. Fortwirkend in späte Zeit: Tacit., Hist. II 78. Sneton, Vepas. 5 u. a. St. A. v. Gail, Altisr. Kultstätten, 1898, S. 123f. 43 Weder Setmion noch Issachar grenzte an ihn. Vgl. M. Noth in seinem Kommentar zu Josua, 1938, S. 87f. und das. die Karte S. 53. An ihn dachten Ball, Proceedings ... S. 129, Bertholet und MaTti: im Hinblick auf die an dem Fest beteiligten Phönizier! 44 Jos 1922 von Issachar 1912 ,יפגע הגביל בתבור die SO־Grenze von Sebulon an כפילת תב!ר (Iksal) vorüber bis הדברת (Chirbet Dabura nordöstlich des heutigen Daburije) am Nordfuß des Tabor; dagegen wäre es möglich, daß das v. 34 als Grenzpunkt von Naphtali erwähnte אזבות תבור ebensowenig unmittelbar am Tabor gelegen war, wie v. 12 כפילת תבר. Dies zu Noth a. a. 0. S. 87 und 91. Der Chronist (I 662) betrachtet den Tabor als zu Sebulon gehörig: daß dies die Ansicht des Chronisten war, hätte man mit Rücksicht auf LXX Vat. Öa/yta (Al. Oaßwp) und Jos 2135 nicht bezweifeln sollen. 45 Nicht unmittelbar bezeugt, aber in verschiedener Weise nahe gelegt durch Ri46;818 (s. S. 30ff., 35ff.) und Hos 5!. Für den Tabor Graf S. 53; v. Gail a.a. 0. S. 124f.; E. Meyer a.a. 0. S. 538; Budde S. 39. Steuemagel: ״nicht zu erraten“; dies gewiß nicht. Ball änderte הרה קראי, mit עמים als Subjekt; bei Greßmann ist zu lesen, daß הר ein Überrest von הריעי und מןראי nur eine Variante dieses Wortes sei. Das Fazit wäre nach Junker ein Fragezeichen zu הר wie zu ם#. 48 Targ. Onk.(קרא II פט«א ךיע!ךאל לטיר בית מקד^א .יתכנ^ין(קךה# . Zuletzt so König und Junker. Im Sing, zu Gen 49 le (Dan) und Ri ö18 (Sebulon), im Plur. Jes 313 (eine Parallelsten© zu Gen 4916). Darum so auch an den P-Stellen Gen 28 g (parallel 3511 גרם, wie dies Wort für Stämme auch Ez 3510 und II Chr 15 6 vorkommt) und 484. Zweifelhaft Dt 32 8.

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