Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 83 (1939)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1939)
- Article
- Die Spruch-Verse über Sebulon
- Date
- 1939-01-01
- Page
- Seite 16 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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16 Eugen Israel Täübler das erste und zweite, während das dritte den Blick in eine andere Richtung wendet. Das erste und zweite Glied bezeichnen den zusammenhängenden, sich von Osten nach Westen erstreckenden Siedlungsraum, das dritte eine dünne Ausflügelung nach Norden. Wiederum kann die Wiedergabe des besprochenen Wortes nur eine ungefähre sein. Das hinzuzudenkende Verbum ist Die emphatische Anknüpfung entspricht der Steigerung, die im Inhalt liegt. Zum Vergleich können II Sam 1710 und Habak 110 dienen. An der ersten Stelle ist והוא (Vat. *ai ys) rückbezüglich auf ד״ש$ע: Fortführung und Steigerung von den Kriegern überhaupt zu den besonders tapferen; bei Habakuk geht die Rede von dem gewalttätigen Volk insgesamt mit והוא steigernd auf die Gewaltätigkeit des Fürsten über. Man dürfte danach an unserer Stelle den Sinn ehestens mit der Umschreibung treffen: ״und er (der seine Sitze in der Richtung auf das Meer hin vorgeschoben hat, ist sogar an die Küste herangekommen und sitzt nun auch) an einem Hafen und seitwärts noch weiter die Küste entlang nach Sidon hin“. Gehen wir von der Tatsache aus, daß das Gebiet von Sebulon am Tabor begann und sich den galiläischen Gebirgsrand entlang nach Westen zog16, so wird man am ehesten anzunehmen haben, daß das Hafengelände, das der Stamm in Besitz nahm, dasjenige von Akko war. Von hier aus wird verständlich, was von südlicheren Teilen der Bucht bis Haifa hin nicht so leicht verständlich wäre, daß der sich nach Norden fortsetzende Besitz der Küste mit der Richtung auf die phönizische Grenze hin gekennzeichnet werden konnte. Zur Verdeutlichung kann Joseph., Bell Jud. II 10, 2 § 188 dienen. Es ist von Akko die Rede: hq S’ sgtIv ocuttj t% ra)0Aa1a<; 7rapd)ao<; y-aTa to jxsyoc ׳rcsStov dx/nc>|j.£v7], ׳Tusptsysvoa Ss opsctv ix piv vou> 7rpo$ avocT0X7]v ohro gtocXlcov e$Yjx.ovTa T(p T7js TaX^ata^, dhro Ss tou p.scr/][y.ßptvoo T<b Kappa]},(!) Sts^ovTt. <7r 15 Die Übersetzung in das Griechische hat לח1ף נמים zu?:apa'Xios und ח1ף אנ'ת zu opp.o? ״Ankerplatz, Hafen“ gut zusammengezogen, aber dem ״sitzen“ an der Küste durch die Ergänzung 7rXotcov ein ״fahren“ gegenübergestellt, Tcap’ opp.ov: am Hafen hin, über ihn hinaus. Vgl. ^r!«^Dt3318 (s. S. 20f.). Jos 1920• 21•