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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 1 · p. Seite 124

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 1
Article
Die altrussischen Handschriften der Logik und ihre jüdischen Quellen
Date
1937-01-01
Page
Seite 124 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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124 Bahn Borodianski des größeren Fragments mit ״Ringen66 und ״Kreisen66 bezeichnet werden, tragen die Abschnitte des kleineren ebenso wie der erste Teil der synodalen Handschrift den Namen von ״Pforten66 (שטר). Vom großen Fragment sind nur Vorwort, Einführung, und von fünf dort angekündigten Kapiteln nur drei vollständig, das vierte unvollständig erhalten. Im Namen des Aviassaf wendet sich der Verfasser im Vorwort an den mit ״Wahrer Bruder66 angeredeten Leser, dem er die Wissenschaft empfiehlt, um die Gedanken der Philosophen zu verstehen und ihre Irrtümer auf zeigen und zurückweisen zu können. Er teilt die Wissenschaft in vier Teile, von denen die erste als Logik?(הגיון), die zweite als praktische (wörtliche Übersetzung von הרגלית), die dritte als natürliche (טבעית) und die vierte als göttliche (אלהית) bezeichnet wird. In der Einleitung geht er besonders auf die Logik ein und betont zunächst ihre Nützlichkeit und Wichtigkeit. Sie ist nützlich, weil wir durch sie das Wahre von dem Falschen unterscheiden können, wichtig, weil sie uns ermöglicht, das Leben auf den Prinzipien der Sittlichkeit aufzubauen, dadurch daß wir das Sittliche vom Unsittlichen unterscheiden. Der Weg zur Wahrheit führt über die Logik. Der Verfasser behandelt in den vier vorhandenen Kapiteln die logischen Termini Subjekt, Prädikat, Urteile in ihrer Verschiedenheit, Schlüsse und einige andere Begriffe, die wegen der Dunkelheit der Sprache der Übersetzung und des Fehlens des Originals noch nicht mit Genauigkeit angegeben werden können. Auch in der kleinen Logik (Bl. 211—214 der Handschrift), von der nur das zweite und das dritte Kapitel vollständig, das erste und das vierte nur fragmentarisch erhalten sind, und in der Urteile und Syllogismen behandelt werden, ist vieles mangels der hebräischen Vorlage noch unklar und unverständlich. Sicher ist, Mittelalter unter dem Namen ״Secretum Secretorum“ bekannten populären pseudoaristotelischen. Schrift bei N. I. Petrov ist durch die häufige Anführung des Namens Aristoteles entstanden. Die altrussische Übersetzung dieser Schrift geht auf die jüdische Version (סוד הסודרת) zurück (vgl. Stein- Schneider ״Hebräische Übersetzungen . . 1893, I §§ 131—139 und M. Speranski ״iz istorii otrecennych Knig IV“ (Denkmäler alten Schrifttums Bd, CLXXI) Moskau 1908, S. 66, 88—121). Vgl. Petiov, Opissanije... S. 220.

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