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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 1 · p. Seite 111

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 1
Article
Zum ursprünglichen Titel von Maimunis Buch der Gebote und seiner Geschichte
Date
1937-01-01
Page
Seite 111 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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Zum ursprüngl. Titel von Maimunis Buch der Gebote 111 Titel gab (weshalb auch Bloch durchaus zu Recht den hebräischen Titel ספר המצות seiner Edition des arabischen Textes voransetzt; vgl. auch Steinschneider 1. c.). Die Erklärung dafür braucht aber nicht erst in besonderer Veranlassung gesucht zu werden, wie etwa darin, daß Maimuni zur Unterscheidung vom gleichnamigen Buch der Gebote bei Chefez, das den arabischen Titel trug, für das seinige einen hebräischen Titel bestimmt hätte (Bacher, ZDMG 42, 1888, 488). Wenn Maimuni in seinem Buch für Gebot in der Regel מצות,מצרה setzt (und nur selten das arabische שריטה), wenn insbesondere bei der am Anfang jedes Gebotes stehenden Zahlenangabe dasselbe mit dem Terminus .מצוד bezeiehnet wird (.אלמצוה), was allein sich also im Buch der Gebote 613 mal wiederholt, ist es doch natürlich, wenn zur Bezeiehnung des Buches der Titel ספר המצות gebraucht wird, und nicht jenes doch nicht mit der Nomenklatur des Buches korrespondierende כתאב אלשיאיט. Chefez ist hier nach der anderen Richtung hin gleichermaßen konsequent, ln seinem Buch der Gebote wird bei der jedem Buche vorangehenden Angabe über die Anzahl der Gebote, die darin enthalten sind, bei der die Anzahl der in jeder Sektion oder Subsektion enthaltenen Gebote betreffenden Angabe, sowie bei der Zahlenangabe des einzelnen Gebotes innerhalb Sektion oder Buch (zur Einteilung des Buches s. Halper 49 ff.), konsequent für .מצוד das arabische שריטה gebraucht (vgl. auch Halper 22), so daß hiermit wieder die Bezeichnung des Buches אלשראיע korrespondiert. Wie sehr man sich allerdings hüten muß, bei Rückschlüssen solcher Art (wie überhaupt bei literargeschichtlichen Indizien) rein mechanisch vorzugehen, zeigt das Beispiel von jenem doch dem Chefez vorangegangenen ebenfalls arabischen Buch der Gebote von Samuel ben Chofni. Hier erscheint sowohl bei den Überschriften der Abschnitte als auch im Text .מצות, מצוד (Harkavy, Hakedem 1. c. 108 ff.); und doch ist unbestritten (Belege oben S. 107 N. 4) der vom Autor selbst angeführte Titel des Buches 12כתאב אלשראי־ע. Überhaupt muß die Bedeutung der 12 Ebenso enthält das Genisa«Fragment eines arabisch geschriebenen Buches der Gebote, Halper, Descript. Catal. of Genizah-Fragm. i. Philad.,

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