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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 1 · p. Seite 64

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 1
Article
Wiederherstellung einer griechischen Textgestalt des Buches Ruth
Date
1937-01-01
Page
Seite 64 (sequence 10)
Language
German
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64 Alexander Sperber iudicum 23!! .בנימי שפט השפטים: MT: P*7»:LXX: xal atpoagxoMrjth׳!; dafür tat unsere Hs.: et adiunxisti te ותך?.קי; der Unterschied besteht in der Hauptsache darin, ob wir es hier mit einem waw consecutivum (MT, LXX) oder waw coniunctivum zu tun haben. III 13: םלילד׳ : LXX: tr\v vuxta; unsere Hs.: hac nocte; zu dieser Auffassung des "י vgl. 2ל׳^יי 'לייי in Jer 28,16, wofür Y. 17: ב$כה סל׳יא üat. Zum Verständnis sprachlicher Ersdheinungen wie der zwei erstangeführten Beispiele muß ich auf meine bisher noch unveröffentlichte Arbeit ״Hebrew based upon Greek and Latin Transliterations“ verweisen. Ich behalte es mir vor, später einmal in größerem Rahmen den hier gebotenen Text für die Textkritik des Buches Ruth (Griechisch und Hebräisch) auszuwerten. Was ich darunter verstehe, das möchte ich wenigstens an einem Beispiele klar machen: Rahlfs, und vor ihm schon Jülidher, hatten bemerkt, daß ״unsere Lat.-Hs. durch Schreibfehler entstellt ist . . . ferner eine ganze Menge von Lücken hat . . . und umgekehrt Wörter irrtümlich wiederholt sind“ (Rahlfs, S. 12879). Bei den Lücken findet Rahlfs ״es zweifelhaft, ob es sich um Defekte der griechischen Vorlage, Ungenauigkeiten des Übersetzers oder Versehen des Abschreibers handelt“ (ib., S. 128). Ich glaube nun, daß dies Problem auf Grund solcher Stellen zu lösen ist, die in ihrem Zusammenhänge sinnlos sind, aber durch Vornahme einer kleinen Korrektur verständlich werden. Z. B. III 10: ״utinires postiu ben e s“ steht in offenem Widerspruch zu II 21: ״cum puellis meis adiunge te“; ib. 22: ״quod existi cum puellis eins; und ib. 23: ״et adiunxisti te cum p u e 11 i s booz“. Was Boaz also in III 10 im Sinne hatte, war: ״ne inires post iabenes“. Der Fehler erklärt sich aus einer griechischen Vorlage/ in der in der Phrase: wu jjlyj ׳rcopsuftyjvai' 08 das ׳!ן/) ausgefallen war. Das verbleibende: toD xop80׳&^vat as mußte Lat. durch ״ut inires“ wiedergeben. So gewinnen wir einen Anhaltspunkt zur näheren Bestimmung des Charakters der griechischen Vorlage und der lateinischen Übersetzung. So glaube ich nun für das Buch Ruth die Gültigkeit meiner im eingangs erwähnten Artikel in JBL 1935 aufgestellten These hinsichtlich des Dodekaprophetons bewiesen zu haben:

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