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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 1 · p. Seite 16

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 1
Article
Zu einigen akkadisch-hebräischen Wortbeziehungen
Date
1936-01-01
Page
Seite 16 (sequence 4)
Language
German
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16 H T orezyner gleichen Wechsel von m für n wie in ממשה nimsahu und k für das im Neubabylonischen nicht mehr emphatisch gesprochene q wie in תכנית taqnitu. Hier einige Beispiele: 1• ׳אשוח das in der Mescha'-Inschrift Z. 9 in dem Satz vorkommt ׳ ואבן. את. בטל. מפן. ואפש• בה האשוח.•Und ich baute Baal-Meon und machte darin den . . .“ wird gewöhnlich als Wasserbeckeri verstanden und zu hebr.-aram. ״ שוחniedrig sein, Grube“ üsw. gestellt. Man vergleicht dazu auch die Stelle im hebr. Sirachbuch 50, 2—3 שמטון כן יוחנן. הכהן . . . אשר בדודו נכרה פקוח אשיח בם בהמונה (lies m. a. ״ (ביםSimon, der Sohn Johanans, der Priester,. . . in dessen Zeit der Wasserteich gegraben wurde, ein Becken (?) wie das Meer(?) in seinem Brausen.“ Aber der Text dieses Sirach verses ist höchst unsicher; der letzte Abschreiber, der אשיח בם las, hat sicherlich (vgl. auch Ben-Yehuda I s. v. (אשוח ״ אשיח בםich spreche davonrverstanden und sich dementsprechend den Text z ür e c h t g e 1 e g t, in dem אשיח nach אשר in 2a und 3a entstahdeii sein mag. Wie immer zu erklären ist, die Form אשיח ist zii wenig gesichert, um auf sie die Erklärung von אשוח in der Mescha'-Inschrift zu stützen. Und hier bleibt lautlich der Vorschlag eines א zu nw, wenn es ״Gmbe, Zisteme“ bedeutet, unerklärlich, ebenso, aber auch bei dieser Aussprache das Waw. Ich möchte darum als Analogie auf das babylonische verweisen, , das seiner sumerischen Efymölogie nach ״hehre Stätte“ bedeutet, für ״Grabstätte“ verwendet wird und in der Form נופחין, נפח, aber auch גוחין, נוחא (aus giWah&u für gimahnu; bab. m bekanntlich — w) ins Nabatäische und Palmyrenische als Bezeichnung für ״Grabnische“ übergegangen ist. Ebenso möchte : ich in wirk (sprich: אשוח) das sumerisch - akkadische esmafefiu — eswafyfyw sehen, das ursprünglich gleichfalls ״hehres Haus“ bedeutet und — wie ich glaube, übertragen — als Be- Zeichnung einer Stelle am Himmel " belegt ist. In אשוח der Mescha’-Inschrift möchte ich wie in נוח gleichfalls am ehesten ein Grabheiligtum sehen. Doch mag es auch irgendwie ein anderes geweihtes Bauwerk gewesen sein.

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