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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 1 · p. Seite 33

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 1
Article
Die Träger des Namens "Meisterlein" in der Steiermark
Date
1935-01-01
Page
Seite 33 (sequence 3)
Language
German
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Die Träger des Namens rrMeis׳terlein“ in der Steiermark 33 stelle im Amte des berühmten Rabbiners Sälöm ben Isak Seid versehen hat6. Ein posthumer Sohn dieses Meisterl soll der Meisterl gewesen sein, der mit dem früher in Marburg (Maribor) an der Drau7, dann später in Wiener Neustadt wirkenden Israel Isserlein8 in einem gelehrten Briefwechsel gestanden hatte0. Krauß widerspricht auch der in einer handschriftlich Vorhändenen Arbeit geäußerten Ansicht seines Schülers Schulsinger, der den Märtyrer Meisterlein den Vater des Meisterlein sein läßt, der ein Schüler Aron Blumleins in Wiener Neustadt10 gewesen allen diesen Stellen immer wieder der Namen Nehemia vor dem Worte Knoblauch ausgefallen sein sollte. Infolgedessen *erübrigen! sich auch alle anderen an diese Hypothese von Kr. geknüpften Darlegungen. 6 Vgl. namentlich Krauß, S. 159. 7 Ursprünglich zur Steiermark gehörend, jetzt im Besitze von Jugo״ slavieni. 8 Vgl. über diesen namentlich Berliner MGWJ, 1869, XVIII (NF. 1) 130—323; Güdemann 23 ff.; Polläk; A zsidök Becs Ujhelyen (Die Juden in Wr. Neustadt), Bpst. 1892, S. 57 ff.; Krauß 189, Anm. 228 [Krauß' Anm. 222 —239, die sich alle auf Isserlein beziehen, stehen nicht auf S. 50, sondern erst S. 52] u. -לקט ירש S. XXXVQI f. 9 Vgl. Isserlein, PesuKeth., Nr. 64, 68184 ,139 ,138 ״ u. 197. Vgl. auch Israel Bruna RGA-, Nr. 121. 10 Vgl, über ihn Güdemann S. 28 f. Polläk, S. 55 ff. Freimann im לקט יושר S. XX und Krauß 'S.'4, 10 u. 50 ff. Güdemann und Krauß beziehen sich auf den Bericht Josephs von Höchstädt (1105 לקט יושר) über eine Berufung Aron Blumleins nach Wien [Krems] לאחר פטירת מהר״ר יעקל וצ״ל שלחו הקהל ל ל,ר מ ש אל מה״ר א[דיח] וק׳ל לקבוע דירתו וישיבתו לרנא, והשיב להם הרב דל תשובתו בתוב[ה] בלי שום שינוי, והיה בחולי המועד ונתן טעם לדבר, משום דקביעות מנהיג ודה לעיר צורכי רבים הוא, וצורכי רבים נכתבים בלי שיגר והביא ראיה מדטיי נשים דככתבין בח״ה, משום דצרכי רבים חשיב׳, כדאיתא בהדיא במיימוני, ומסתם היו נכתבים בלא שינוי עיב והעניין היה כף שהקהל לא בקשו מהרב דל ורב לא היה אפשר היב שיקבע דירתו או אפילו שיבא הוא לבדר לעירם בחיה, אך. שכתבו. לו על העניין קביעתו לאחר ומן עליהם ובראה לע״ד דכה״ג לא הרה שרי לכתוב בלא שינוי, כיון דלאר צורך המועד הוא,. אע״ג. הצורך רבים היה וכוי♦ und darauf, daß unser Aron angeblich zu den Märtyrern der Wiener Geserah gehörte (Gold״ mann 127: ״Nit lang der nach kam der דוברם aus der מלחמה mit g[rosen] חר]פת] [Schmach], sein volk war derschlagen [Anm. Gold״ manns: ״Und schuffen nichts und chamen herwider Laurentii" [120, August 10׳). Anon. Vienn. bei Pez, Bd. II, S. 550]; so zürnt er, das [man] di vertribene יהודים nit [h]at um[b]racht, un peinigt di übrige mit grosen עינויים [Martern]. Einer bis רבי אהרן [Rabbi Aharon] (auch nach Goldmann, daselbst, Anm. 5, wahrscheinlich identisch mit R. Aharon, Oheim und Leb״ rer des R. Isserlein us!w.), den w[ar] man [מענ[ה [peinigte man] .. . . tag und. nacht das er sich שמדן salt, e[r wä]r die [י[םורין [Schmerzen] [מקבל [באהבה [ertrug mit Liebe], bis er auf קידוש השם umkam; er wur[d] [wurde] begraben בק[בר ישר]אל [nach jüdischem Ritus]“, um zu beweisen, daß Aron Blumlein Rabbiner in Wien gewesen sei. Aber aus der von Joseph aus Höchsstädt erwähnten Mitteilung ist durchaus noch nicht ersichtlich, ob er tatsächlich der an ihm ergangenen Berufung Folge geleistet hat. Wenn Aron Blumlein trotzdem als Märtyrer in Wien gestorben, so ist dies Monatsschrift, 79. Jahrgang 3

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