Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 78 (1934)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Kohut - Löw - Steinschneider - Korrespondenz
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 221 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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Die Kolmt-Löw-Steinschneider-Korrespondenz 221 (Der obige Brief ist ungarisch geschrieben und hat folgende deutsche Fachschrift: In der מברא habe ich bereits darauf hingewiesen, daß es mir durch die freundliche Vermittlung des wackeren Dr. Berliner gelingen wird, die כדי ר״ח ררגנז״ה abzucopieren. Es scheint, daß Dr. Kohut hervorragende Gelehrte wegen seiner Aruch-Ausgabe befragte; nachdem er seine kritischen Bemerkungen ursprlinglich deutsch geschrieben hatte, wurde er von Zunz, Steinschneider, Grätz, Güdemann, Buber und anderen überredet, alles ins Hebräische zu übertragen. Ein Teil des deutschen Manuskriptes, ebenso der endgültige Entwurf in hebräischer Sprache, ־welche Sorgfalt, Fleiß und außergewöhn־ lieh schöne Schrift zeigen, sind gegenwärtig im Besitz des Jewish Theological Seminary of America. Siehe Alexander Marx, ,,Dr. Kohut and his Work“, in United Synagogue Recorder, Newark, Okt. 1928, Bd. VIII, Fr. 4, S. 6—7, mit einem Facsimile einer Seite des Originals von Kohuts Aruch und mit Kohuts Bild auf der Titelseite. Eine kurze Notiz über dasselbe Thema ist von Marx in seinem Bibliotheksbericht gedruckt, Seminary Register für 1928—1929, New York, 1928, S. 161; 1929—1930, New York, 1929, S. 184. G. A. K.) Großwardein, am 14/12. 1884. Lieber Freund und Kollege: — Vor allen Dingen bitte ich Sie um Entschuldigung, daß ich Ihre zwei Briefe nicht früher beantwortet habe. Zuerst erlauben Sie mir, meinen herzlichsten Dank für die 12 Gulden und für die archivalische Auskunft, die Sie mir in so liebenswürdiger Weise gaben, auszudrücken. Es ist fraglich, ob ich meinen Zweck in Verbindung damit erreichen kann, weil die Anwälte jede Art von Chikanerie und verkehrter Darstellung verstehen. Ich hätte Ihre freundliche Offerte gern angenommen, wenn ich eine Möglichkeit dafür sähe. Die erste Korrektur ist eine niederträchtige Arbeit, für die ich natürlich zahlen muß. Die unglaublichsten Dinge passieren, Umstellung von Worten, Zeilen und ganzen Paragraphen, etc. Die zweite Korrektur ist eine etwas menschlichere Aufgabe, und ich werde darin vielleicht einige Aenderungen vornehmen um ganze Kleinigkeiten; aber in der dritten und letzten Korrektur sind keine Berichtigungen zulässig. Für die zweite Korrektur muß ich extra zahlen. Die Frage ist, wie kann ich Ihre Beiträge aufnehmen. Es wäre viel besser, sie . in der Form von העדות zu veröffentlichen, ähnlich denen am Ende meines vierten Bandes. Auf diese Weise könnten