Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 78 (1934)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Kohut - Löw - Steinschneider - Korrespondenz
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Koliut-Löw-Steinsohneider-Korrespondenz 213 Von Zeit zu Zeit wird eine Auswahl dieser kostbaren literarischen Reliquien veröffentlicht werden, so wie es jetzt Prof. Alexander Marx mit den Briefen von Zunz an Steinschneider zu tun beabsichtigt, und schließlich werden alle Stücke, mehrere Hundert an der Zahl, vollständig nach Inhalt und Datum katalogisiert werden. Meine Aufgabe wrar es, den Text des hier folgenden Brief- Wechsels wörtlich wiederzugeben, ohne Erläuterungen, außer, wo es unerläßlich war.. Ich habe weder Buchtitel festzustellen noch Zitate zu prüfen gesucht. Die bibliographischen Angaben über die verschiedenen Lebensalter, die mir Steinschneider vor 40 Jahren gesandt hat, werden den Forschern willkommen sein. Sie erscheinen als Anhang zum Schriftwechsel. Sein Handexemplar von Leopold Löws ״Lebensalter“ ist in der Seminarbibliothek und enthält weiteres Material. Es ist interessant zu sehen, daß. I. Löw der neuen Ausgabe von seines Vaters ,,Graphischen Requisiten“ einige Anmerkungen hinzuzufügen beabsichtigte. In seinen ,,Vorlesungen über Hebräische Paläographie“ führt Steinschneider ihn häufig an, aber nicht ohne dieses anziehende Thema näher auszuführen. Meines Vaters Briefe an Löw, ebenso wie die an Stein- Schneider (die ich an anderer Stelle veröffentlichen werde), und an andere Gelehrte sind ergreifende Erinnerungen an seinen großen Kampf, Drucker und Verleger für seine A r u c h - Ausgabe zu: finden, welche in der biographischen Skizze über ihn von Moses Reines in seinem דור דור וחכמיו und in den umfassenden Dar- Stellungen von B. A. Elzas und Julius Fleischer dargelegt sind.- Sie sind zusammen mit anderem zugehörigen Material in meiner Bibliographie Alexander Kohuts in der Festschrift der Landesrabbinerschule in Budapest 1927, S. 200—216, aufgeführt.. Die Kosten der Herausgabe, einschließlich derjenigen für die handschriftliche Abschrift vieler Manuskripte, die er in seinem Briefwechsel erwähnt, und die Notwendigkeit, selbst Rechnung zu führen und das Geld für die zugesagten Subskriptionen einzusammeln, machten ihm die von ihm ganz allein durchzuführende Aufgabe schwer und drückend. Es brach ihm fast das Herz, daß er seine Freunde und Kollegen bitten mußte״ das Unter-,