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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 204

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 1
Article
Aus Briefen von W. Gesenius, E. Rödiger, J. L. Saalschütz und J. Ch. Fr. Tuch an Fr. S. F. Benary
Date
1934-01-01
Page
Seite 204 (sequence 2)
Language
German
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204 Eugen Mittwoch tember 1876 in Berlin) empfehlen. Lebrecht hat, nachdem er drei Jahre lang die Talmudhochschule des Rabbi Mose S o .f e r in Preß•־ bürg besucht hatte, längere Zeit in Halle studiert. Er siedelte dann nach Berlin über und wirkte daselbst in der Folgezeit einige Jahre als Lehrer an dem von Zunz geleiteten Lehrerseminar und später als Dozent an der Veitel-Heine-Ephraimschen Lehranstalt. —• Eine Empfehlung Lebrechts enthält auch der Brief von Gesenius vom 17. Oktober 1829 (Nr. V). Ebenso ist in Gesenius' Briefe vom 24. November 1833 (Nr. VI) von Lebrecht die Rede. I. Aus einem Briefe von Gesenius an Benary, datiert: Merseburg, 27. September 1828. Daß eine Res. von ,,Saalschutz über die Metrik der Hebräer'1י von Ihrer Hand mir willkomen seyn wird, habe ich Ihnen zu seiner Zeit schon durch Freund Roediger sagen lassen. Senden Sie sie nur recht bald. Außerdem wünschte ich, daß Sie auch noch anderes für unsere ALZ.2 in diesem Fache übernehmen möchten. Weh Sie es wollen, so will ich Ihnen einige Vorschläge zuschicken lassen: aber besser und Ihnen auch wohl lieber wird es doch seyn, weh Sie das, was gerade mit Ihren Studien zusamentrifft, mir anzeigen wollten. Im Begriff mich an eine neue Ausgabe meiner Geschichte der hebräischen Sprache3 zu machen, hätte ich eine Bitte. Sie wissen, daß die neueren jüdischen Gelehrten sich beschwert haben, daß ich von ihren Arbeiten in neuerer und neuester Zeit keine Notiz genomen hätte. Das ist nun auch ganz richtig4. Um diesen 1 Gemeint ist siclier Saalschütz’ Schrift: ,,Von der Form der hebräischen Poesie“ (1825). 2 ־= Allgemeine Literatur ־Zeitung. 3 W. Gesenius: Geschichte der hebräischen Sprache und Schrift, Leipzig 1815. 4 Gesenius hatte als letzten hebräischen Grammatiker ■ und Lexikographen Elias Levita (1468—1459) angeführt. — Die beabsichtigte Umarbeitung der ,,Geschichte der hebräischen Sprache und Schrift“, in der Gesenius die Forschungen jüdischer Gelehrter berücksichtigen wollte, kam nicht zustande.

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