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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 199

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 1
Article
Mendelssohns handschriftliche Glossen zum More Nebukim
Date
1934-01-01
Page
Seite 199 (sequence 5)
Language
German
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Mendelssohns handschriftliche Glossen zum More Nebukim 199 gehend ungefähr dem damaligen deutschen Interpunktionssystem gemäß (durch Kommata, an anderen Stellen auch Fragezeichen) bearbeitet1. Vielleicht hat Mendelssohn dieses Kapitel für einen seiner Schüler vorbereitet, um ihm die Lektüre des More Nebukim zu erleichtern? Die vielen Korrekturen von Druckfehlern, Textänderungen, Versionenangaben und dergleichen stammen hingegen sicherlich nicht alle von Mendelssohns Hand2 3. Seine wenigen Glossen beziehen sich teilweise auf Maimonides' Ausführungen selber, teilweise auf seinen Kommentator Sem Tob. Es ist vielleicht nicht ohne Interesse, daß die Glossen sich auf den dritten Teil des More Nebukim beziehen. Befaßt sich doch dieser Teil in etwa 20 von seinen 54 Kapiteln mit der Problematik der mosaischen Gesetzgebung. Die philosophische Exegese des More Nebukim, seine Naturphilosophie und andere Probleme der Maimonidischen Metaphysik scheinen Mendelssohn zur Zeit des Maimonides-Studiums in diesem More Nebukim-Exemplar nicht in dem Maße interessiert zu haben, wie gerade die Ausflihrungen Maimonides' über die Gesetze, über die Stellung des Gesetzes im J udentum, und daher auch gerade sein hier besonders hervortretendes Interesse für diese Partien des More Nebukim. Das hinderte ihn jedoch nicht, gerade auch hier zu allgemeinmetaphysischen Ausführungen dieses Teiles Stellung zu nehmen. Im Kapitel 25 des dritten Teiles des More Nebukim behandelt Maimonides bekanntlich den Zweckbegriff, das Problem vom Willen und von der Weisheit Gottes. Zum Passus: אלא שהוא ית' לא 3ירצה אלא אפשד führt Sem Tob aus: עוד אמר אלא שהוא ית' לא ירצה אלא אפשר כי לא יהיה חכם אש ירצה הנמנעות ולא יוכל בהם ואינם ממדורי המשובח (Von כי״בדם von Mendelssohn unterstrichen.) Hierzu schreibt Mendelssohn am Rande: כמדומה שלא ירד המפרש לסוף דעת רבינו ז״ל. והאמת שלא יפול ענין הרצון על הנמנע / וכן לא יפול ע כ י ן היכולת על הנמנע כלל לפי שהנמנע אפם ולא בדבר בשלוח כי 1 Siehe ebenfalls Kap. 25 im dritten Teile, a. a. O. 151 : 1,2. 3 Vgl. z. B. a. a. O. 85, 2; 114, 1; 117, 1; 118, 1; 120, 1; 128, 2; 129, 1; 133, 2; 141, 2; 142, 2; 143, 1; 148, 2; 150, 2; 151, 1; 152, 2; 153: 1> 2; 159,2; 162, 2; 163, 1; 166, 1; 167, 2; 168, 1; 171, 2; 172,1 u. a. 3 Vgl. Le Guide des Egares, ed. Munk, 1866, III, 56, 1; ומעני הדא אלנצוץ ובחוהא אן אלאשיא אלתי ירידהא אללה הנפעל צרורה ולים תם עאיק יעוק ען נפאד אראדתה לכנה תעאלי לא יריד אלא ממכנא ולים כל ממכן אלא מא תקתצי חכמתה אנה יכון כדא♦ ,

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