Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 78 (1934)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Familienreinheit und Sittlichkeit in Sepphoris im zweiten Jahrhundert
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 142 (sequence 17)
- Language
- German
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142; A. Büchler lehrte, ist sein Hinweis auf seine eigene Zeit und seine galiläische Umgebung hier nicht zu bezweifeln1. Auf das Weinen der Israeliten wegen ihrer Familien in; Num 1110; verweist auch R. Simon b. Johai, der sagte: ״Wegen seiner! Familien“, wegen der sechs, Blutsverwandten, die ihnen Moses (zu ehelichen), verbot2. Nach dieser Erklärung ,desselben Verses seitens des R. Simon b. Johai, eines Kollegen des R. Simon;b. Gamaliel, war es das Verbot bestimmter Blutsverwandten, über das die Israeliten weinten. Und ein anderes Mitglied des Lehrhauses in U§a3, R. Nehorai, bemerkt gleichfalls, daß die Israeliten sich betrübten, weil Moses ihnen gebot, sich von Blutverwandten fernzuhalten, und das lehrt, daß die Israeliten ihre Schwester, oder die Schwester ihres Vaters oder die Schwester ihrer Mutter zur Frau nahmen4, so daß, als Moses ihnen gebot, sich von Blutsverwandten fernzuhalten, sie sich betrübten. In 1 Der Ausspruch findet sich auch in Sifre Deut 1223, 76, 90b: רבי אומר כל מצוד. שקבלו אותה ישראל בשמחה מהר סיגי, im Namen Rabbis; und und da auch Jalküt z. St. n, 884 statt dessen R. Simon nennt (s. Friedmann, und Bacher, Tannaiten II, 329, 7), unterliegt es keinem Zweifel, daß der: ׳ Name des Urhebers nach dem Worte רבי irrtümlich ausgefallen ist. Das Subjekt ist Israel am Berge Sinai und statt בקטטה ist: בלא שמחה: gesetzt. 2 Baraitha jer. >Tafan. IV, 68 d, 17: תני רבי שמעון בן יוחי " ♦ על שש עריות שאסר להן משה. 3 Tos. Ros haSan. 2, 1; jer. II, 07 d, 64; b. 22 b; Bacher, Tannaiten, II, 377, 5; N. Brüll in Zunz-Festschrift 108, 51. 4 Er zählt außer der;Schwester, Lev 18g, die zwei in Lev 1812-13 VGT־ botenen Blutsverwandten auf, Sifre Num. 11! , 90, 25a. Friedmann streicht diesen Teil als■ einen späteren Zusatz, weil Jalkut denselben nicht hat; doch hat Sifre zut. Num. 11 y 10,■ ■198; Horovitz: רבי נהוראי אומר מלמד שהיובוכין בשעה שאמר להן לפרוש מן העריות, היה כל אחד מהן בושא לאחותו לאחות אביו לאחות אמו לאחות אשתו, וכיון שאמר להם לפרוש מן העריות התחילו: מתרעמין, wo als vierte Blutsverwandte die; Schwester der Frau, Lev. 18* 18 hinzugefügt wird. Da in, Lev. 18,9 die Halb- Schwester als :,,die Tochter deines Vaters oder die Tochter deiner Mutter, ob im Hause oder :außerhalb desselben gezeugt“, als; zwei Personen gezählt wird, so daß R., Nehorai fünf Blutsverwandte aus; der Liste in Lev. 18 nennt, fehlt noch-von den sechs im Satze des R. Simon b. Johai eine Person, mit der der eheliche Umgang verboten ist: Lev19 ,18־; die Menstruierende, wie קרבן עדה sie zur Ergänzung der Liste hinzufügt. Von den sechs waren zwei vor der Offenbarung: nicht verboten, Gen\20!2; 29; 30, und die Strafe für die Übertretung der Verbote ist in Lev 20 die Ausrottung durch Gott. Vgl. den Ausspruch des R; Simon über Psalm 7827 und Num 11!0 in. Tanh. 16 בהעלותך; B. 27, 31 a; . Num. r. 15, 24, und den des R. Jehudah in Tobiah b. Eliezers לקה טוב zu Num 1110? 101a. In Sifra- Lev 182, 85 d: רבי אומר