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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 134

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 1
Article
Familienreinheit und Sittlichkeit in Sepphoris im zweiten Jahrhundert
Date
1934-01-01
Page
Seite 134 (sequence 9)
Language
German
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134 A. Büchler Prov. 149 bezieht sich auf Juden, die den Verkehr mit ihren Sklavinnen als gestattet ansehen, wofür Gott sie :im Jenseits an ihren Scheiteln aufhängen wird1. Aber schon, die Zeloten in Jerusalem in den letzten Jähren des; Tempelbestandes suchten den geschlechtlichen Umgang:mit Nichtjüdinnen selbst mit Gewalt zu verhindern2, und :ihre: Strenge, wie והבועל nahelegt, war gegen den Verkehr selbst, ohne Rücksicht auf die mögliche Zeugung eines >Kindes, gerichtet. ׳ Ihr Bestreben! fand in den von der schammaitischen Mehrheit gegen die Hilleliten durchgesetzten Achtzehn Bestimmungen Ausdruck, unter denen : die völlige Fernhaltung von den Töchtern der Nichtjuden einen der achtzehn Punkte bildet3. Doch setzt die Bemerkung eines zeitgenössischen Lehrers voraus, daß es eine Schule gab, die das Kind aus. solchem Geschlechtsverkehr als Mämzer erklärte. Als R, Sadok als Kriegsgefangener nach Rom gebracht wurde und eine Matrone ihm dort eine Sklavin :zur B.eiwohnung schickte, wies er diese entschieden zurück und erklärte seine Weigerung folgendermaßen: Was kann ich tun, da ich aus hohepriesterlichem Geschlechte und aus einer vornehmen Familie: stamme 1 Ich überlegtedaß, wenn ich der Sklavin beiwohne, ich Mamzere in Israel vermehren könnte4. Da R. Sadok auf Hohepriester und Vornehme hinweist, 1 Levit. r.;9^:5; 25, 8; Canti r. 5, 15. In jer. Hagig. II, 77 d, 58 hängt eine Heuchlerin in der Hölle an ihren Brüsten;; vgl. jer. Synh. VI, 23 c, 44.. In der Apocalypse Petri, Hennecke, Neutestam. Apokryphen, 216 hängen; ehebrecherische Weiber in der Hölle an den Haaren. , Vgl. auch Duncker, Geschichte I, 63.; : 2 Synh. 9,; 6:והבועל,ארמית קנאים,פוגעין בר ־.; , 3 In der Liste des B. Simon b. Johai in jer. Sabb. I, 3 c,;51 und. in der zweiten Baraitha I, 3 c, 37; b. 17. b;■^ siehe Lerner i. Berliner-Hoffmanns Magazin IX, 1882, 117, .120, 124-—•127, ,,Die Bestimmung wird dort und in b. ’Abod. z.36 ׳ b. verschiedenartig gedeutet, aber durchgehend als auf die Absonderung von Heiden abzielend aufgefaßt, aber auf. das gezeugte Kind keine Beziehung enthält.“ Ob die Schammaiten etwa in einer besonderen .Regel das, Kind, als Mamzer, erklärten und R. Sadok, (s. weiter) ihre, Apsicht teilte, . ist. nicht zii; ermitteln., . Josephus,, Antiquit. XI,; 144 läßt •Ezra sagen,, daß die Jucien für ihre, Ehen mit Heidinnen, eigentlich den Tod verdienten, Gott aber in seiner Gnade ihre Spnde vergeben w:erde. 4 Aböth;:R. Nathan, 16, 32 a;: Rüchler an'Schwarz-Eestschrift, 146; Aptowitzer in Hebrew Union College Annual,: 5, 1928, 267. Wenn Aptowitzer dazu bemerkt: ״Der Ausspruch R. Zaddoks kann nur den Sinn

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