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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 3

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 1
Article
Vom alttestamentlichen Wörterbuch
Date
1934-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Vom altteBtamentlichen Wörterbuch 3 n^;Js.3033..Hs .279 zeigen. An sich, darüber ist kein Streit» bedeutet es etwas kreisförmig Angebrachtes oder Hergestelltes; Gesenius-B.uhl sagt: ,,wahrscheinlich die runde Vertiefung des ALters, worin (!) das Holz gelegt war“. Das geht auf Buhl, der (Jesaja, :oversat, 2. A. 2912^5. 416) erklärt: ״somsikkert ikke betyder Braendestabel, men den runde Fordybning, hvori Baalet og Ofret anbragdes“. Wenn Buhl nur einen Grund. für, sein;,sikkert“ angäbe! Brennt.es denn in Vertiefungen und Löchern besser? Gewiß ist nur ,,Holzstoß“ die richtige Wiedergabe.. Aber ich Wollte von der Mehrung der Substanz des Wörtern buches sprechen. Schon jetzt ist vielfach bei einem: Worte an:-: gegeben, daß statt seiner ein anderes zu lesen sei, und unter diesem• andern ist dann darauf zurückverwiesen. Man erfährt also in solchen Fällen, daß es' für,ein Wort nicht nur masorethische Bei lege, sondern auch weitere durch Konjektur gewonnene gibt. Ich weiß ,daß Sie-van Konjekturen nicht viel halten; und;Sie tun recht djaran. Mit jedem Hundert, von Konjekturen, das ich getsichtet habe — und dieser Hunderte sind viele — bin ich Ihrer strengen und ,vorsichtigen Zurückhaltung nähergekommen. ׳Aber schließlich: es geschieht kein Harm und entsteht kein Substanzr Verlust:, wenn von den ernstlich erwägungswerten Konjekturen möglichst viele gebucht werden. Vielmehr entsteht eine Förderung des!Wörterbuches, ,wenn der Benutzer unter einem Wqrte alle masörethischen Belege gebucht findet und dazu — natürlich dufch das Zeichen cj kenntlich gemacht — noch die durch gute; und triftige :Konjektur gewonnenen. - . . ־ .v . Daß es solche gibt, zeigt Ihr oben genanntes fעמל.. ,Darf ich hier noch , einige änführen, die sich mir im Lauf der Jahrn und ganz beiläufig, ergeben haben? >. 1 Ps ,58u פעמיו .יךז־זץ. Bertholet:.. ,,Seine Tritte . wäscht er“; das ist wortwörtlich, aber kann , man Tritte waschen? König;: ,;seine Füße“. Heißt פעם Fuß? Wutz:. G S habe für פעמיו)..;die ״entschieden ältere“ Lesung כפיו und פע sei ,,innere Dittographie“ für . ב. Die Lösung des Rätsels ist einfach: lies ״ כף .פעמיוseihe Fußsohlen“ wie 2 Ko 1924 Js 3725 ׳,.•־.; .כף פעמי dd! i,-.. Es 727• ״In seinen Tagen blüht das Recht (צדק) und reiches;Glück, bis der Mond nicht mehr ist“, so Hausheer und, .mit ihm im für uns Wesentlichen übereinstimmend alle.; Nur Wutz ändert

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