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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 1 · p. Seite 29

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 1
Article
Zur vergleichenden Märchenkunde
Date
1932-01-01
Page
Seite 29 (sequence 14)
Language
German
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Zur vergleichenden Märchenkunde 29 Dähnhard I 226. — Zu S. 373 (Moses): Mose allein zieht den Stab, der aus dem Paradiese stammt, aus dem Boden des Gartens Jetros, wie Sigurd den Nothung aus dem Baume. — Zu S. 375: Strafweise Verwandlung von Juden in Tiere (Dähnhard II 275) lettisch: Judenfrau in eine Sau und umgekehrt; daher wohl die weitverbreitete Karikatur der Judensau. — Zu S. 375 fromme Tiere: Esel des Pinchas b. Jair u. a. bei Bergmann, Die Legenden der Juden 11, 59; Wohlgemuth, Das Tier 114, 139; Moreck, Der Silberelephant 194; —- der Pollack (Meerschwein) hält den Sabbat: Macleod, Wind und Welle 251; der Fluß, der Berg und der Fisch, die den Sabbat feiern: bin Gorion, Sagen der Juden I 61. — Zu S. 395 (Glocke Chosrus) vgl.'die Gerichtsglocke Davids; Kaiser Karl und die Schlange; Messer, das alles Unreine anzeigt (Wieland der Schmied), der Baum Abrahams desgl. (Zohar I 102) übrigens eine Glocke schon bei Noah: Schatzhöhle 14״. — Zu S. 404 (Geisterbannen durch Kreisziehen) vgl. das Umkrasen der Wöchnerin bei Schudt, jüd. Merkwürdigkeiten II 13 u.s. Kirchen schützte man durch Ketten, die dann, an die Kirchenfront gehängt, als Ketten befreiter christlicher Gefangener gedeutet werden, einst in Kärnten (Gräber, Sagen aus Kärnten XXVII), noch heut in Toledo. Den Teufel an die Wand malen: David b. Zimra zeichnet im Kerker der Inquisition ein Schiff an die Wand, dieses wird wirklich und entführt ihn und seine Leidensgefährten (Epstein, Die Responsen D. b. Z.s S. 6). B o 11 e selbst behandelt in diesem 4. Bande: Name und Merkmale des Märchens (die hebräischen Bezeichnungen für Märchen sind,außerMaaße beiBolteS. 42,auch: ma§al,maamar,melisa,sippur oder chida [so Isopet] (zu den Einführungs- und Schlußformeln S. 14 s. die hebräischen w'al titma ,,und staune nicht“, achida Fka chida ,,ich will dir ein Rätsel aufgeben“ oder ,,wie wir von der Weisheit der Weisen gelernt, so wollen wir erzählen“, ,,ich will dir hier erzählen“, ״unsere Lehrer erzählen“ u. a.); — die tierischen Eigenschaften des Menschen in seinen letzten Lebensjahren (im jüdischen Volksmund vom Chazzan); —■ das ״Sela“ der Psalmen; — Zeugnisse zur Geschichte des Märchens (über Fray Luis de Leon, den bekannten Märtyrer von Salamanka, S. 62, über seine Beziehungen zur jüdischen Literatur vergl. Grünbaum, Jüdisch-spanische Chrestomathie 22, 31, 34, und R. F. Giusti, El Hebraismo de F. L. d. Leon in ״Vida Hebrea“; Buenos Aires, 15. Juli 1931); — Glück herein, Unglück hinaus S. 69, vergl. den jüdischen Spruch beim Anzünden der Sabbatlampe; — Märchen im Altertum, Luftfahrt Alexanders in Pseudokallisthenes und im palästinischen Talmud : 103; — Märchen im MA: Petrus Alphonsi 131, — Märchen im 16. bis

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