Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 75 (1931)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Jüdische Grabsteine und Urkunden aus der Steiermark
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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45 לפניי פערכטולט (4) רוייטינבערגר ופטרנו אנחנו ויורשינו אותו פערכטולט (5) רוייטינבערנר בחובו עבור אותם שבע מאות ושלשים (6) זהר אגלי״ הנד לעיל4 ומה שעשינו במיכל טג ובתשרי קיטל (ל) כתבנו וחתמנו להיות בידו לובות ולראייה. ישר" בר חייא זצ״ל. משה וחיים בני הנד׳ שבתי מצילי. (Wir Unterfertigten bekennen mit vollem Eingeständnis und tun kund allen, die diese unsere Schrift sehen, daß wir einen Schuldbrief (Schreiben) vom Grafen Friedrich von Cilli lautend auf siebenhundertdreißig Mark Aglajer erhalten haben und diesen Schuldbrief (Schreiben) hat er uns in Anwesenheit des Perchtolt Reutenberger gegeben und haben wir und unsere Erben (darauf־ hin) Perchtolt Reutenberger ledig gesagt von seiner wie oben erwähnt auf siebenhundertdreißig Mark Aglajer lautenden Schuld. Was wir am Michaels tag und (Dienstag, den 22.) Tischri des Jahres (5) 119 nach der kleinen Zählung abgemacht haben, haben wir unterfertigt und besiegelt, damit es ihm diene zur Rechtfertigung und zum Beweise. Israel, Sohn des Herrn Chijja, das Andenken des Frommen sei zum Segen. Moscheh und Chajjim, Söhne des edlen Schabsi aus Cilli.) Auf der Rückseite findet sich folgender von späterer Hand stammender Registraturvermerk: Quittung von etlichen Juden vmb des Reutenberchs Schuld 1358, 25. September, Cili. Nr. 8, Ladb. 43. II. HHStA. Wien, 10. Juni 1365. [Diese 12x7 cm große, auf Pergament sehr schön geschriebene, mit einem Siegel versehene Urkunde enthält einen Schuldbrief des Wulet, Richters von Sachsenfeld an Chadschim und Musch über 6 Mark Aglajer Phenning.] Ich Wulet, der alte Richter von Sachsenueld, mein wirtin vnd all vnser erbn verge(2)hen mit diesem prief, daz wir geltn schulln vnnerschidenleich Chadschim vnd Mus (3) c 11 n, den juden, irn wirtin vnd alln irn erbn sechs märch guter aglaier phenning (4) auf sand görngtag, der nw schirrst chumpt vnd schulln dez selbigen geltz (5) geltn zwo march für hern Vrban Gesell ze Sachsenueld, wert wir sew dann (6) nicht, so schull wir in gute phant antworten die sew gern nement. Taet (7) wir des nicht, welchn schadn sew des nemet, den ir ains pey sein trewn (8) gesagn mag an ayd vnd an tayding, den schull wir in ablegen vnd daz sul(9)len sew habn hincz vnsern trewn vnd auf allem dem vnd wir haben. Vnd (10) wolt wir sew dann nicht wern, so schulln sew die grafen von Cili wern oder (11) wer an ir(er) stat ist vom vnserm guot mit vnserm guoten willn. Ez schol auch (12) ze gesuoch gen nach dem egenantem tag ye zu der wochn auf yde march (13) agiayer guot vir aglayer phenig. Zw vrchunt der Wahrheit geb wir in disn (14) prief versigelt mit meine anhangundem insigl. Geben nach Christes gepurd (15) drewczehn hundert iar darnach in dem fünf vnd sechczigstem iar dez eritag (16) vorsand veydstag. Auf der Rückseite befindet sich folgender Registratur vermerk: Vulet pro Cachtschim (sic!) jud 1365 pihl. Schuldbrief. Die hebr. sehr schlecht geschriebene Randnote, die eine ähnliche Schrift aufweist, wie die Unterschrift des Moscheh ben Schabsi in der Urkunde vom 6. Juni 1372 (Rosenberg, a. a. O., S. 160, Nr. 13) lautet folgendermaßen: וועלי פון ועכשנווילד ד זהר אגליי' בינום] ווידזטג(?) 1 III. In der Ros., a. a. 0. (S. 160, Nr. 13, HHStA., Cilli 6. Juni 1372) abgedruckten Urkunde lautet am Schlüsse der Urkunde der hebräische Text folgendermaßen: אני החתום מטה מודה ומודיע לכל שכל הכתוב לעיל בכתב וה ארמי החתום בחותם הפחה מצילנלי], זה נעשה הכל ברצוני ובדיבורי. 1 Weli von Sachsenwald 6 Gold Aglaier am Veitstag.