Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 75 (1931)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Jüdische Grabsteine und Urkunden aus der Steiermark
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 12)
- Language
- German
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41 ב ביד 1 2 3 אייר ת״ם° XIII. Der Inschrift nach zu schließen der einzig gut erhaltene Stein, der aber ebenfalls nicht mehr aufzutreiben ist. Der Stein stand über dem Grabe eines 1415/16 verstorbenen Samuel, Sohn des Kalonymos. Die Dimension des Steines ist nicht verzeichnet. האבן הואת אשר שבתי מצב1ה] 4 5 לר׳ שמואל בר קלונמום 6נ״ע י קע״ו7 B. Marburg a. d. Dr.8 9 XIV. ־ צד(a לפג י1) י קורה לא נתן מירח10 אין אוצ י יוצינים 11 12ושר 12 4 ♦ 4 ♦ 4 4 1 Da diakritische Punkte nicht vorhanden sind, wird wohl *TO zu lesen sein. 2 Hier stand der Tag im Monate Ijjar. 3 I. liest, תם wahrscheinlich als Abkürzung für [תהא מנוחתנה. Doch fehlen die diakritischen Punkte. 4 Vgl. Gen 2822. In der Abschrift bloß מצב (sic!). 5 Das ם am Schluß fehlt in der Abschrift, doch freier Raum gelassen. 6 In der Abschrift bloß נ, jedoch links davon leerer Raum gelassen, was kaum anderes als die Abkürzung für נוחו עדן, vgl. Zunz, a. a. O., 45ל, bedeuten kann. 7 Jahr 1415/16. 8 Die Photographien dieser Steine verdanke ich Herrn Marko Rosner, Kaufmann in Marburg, der dieselben für mich hat anfertigen lassen. 9 2 Bruchstücke (a + b) mit sehr schöner Schrift. 10 Vielleicht מורח (!). 11 Vielleicht מעעים! oder aber vielleicht nachgebildet Seharja 3g : עיניים V׳\ Jedoch glaube ich kaum, daß wir es hier mit Bruchstücken einer Grabinschrift zu tun haben, vielmehr mit einer Inschrift, die an einem rituellen Bade angebracht war, worauf, wenn ich richtig lese, das מעיניים hinweist, vielleicht auch das folgende ושר ergänzt zu [ושרנדי und (sie) wurde eröffnet usw. Oder haben wir gar ךה& Feld zu lesen? Für diese meine Vermutung würde vielleicht auch der Umstand sprechen, daß da das rituelle Bad in der Nähe der Drau gelegen sein dürfte, da ja dort, in der Nähe der Drau, in der heutigen Allerheiligen-, Schwarz- und Freihausgasse das jüdische Stadtviertel sich befunden hat (vgl. Ros. 94), der Stein bei den Stützmauern der alten Draubrücke, die in der Nähe des rituellen Bades sich befunden haben wird, verwendet worden ist. 12 Hier in dieser Zeile ist noch sichtbar der obere Stumpf des b.