Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 74 (1930)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die jüdische Gemeinde Opatow und ihre Rabbiner
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 10)
- Language
- German
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- Opatów 1× ep/1047788
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19 andere Werke, darunter im Jahre 1693 den עלה דיונה approbierte1. 9. R. Saul, Sohn des Jehoscha Heschel, R. Heschel aus Krakau genannt. Noch jung an Jahren wurde er Rabbiner der Klaus in ßrest-Litowsk und um 1696 Rabbiner der Gern. O. und Landrabbiner Kleinpolens. Als er im Jahre 1701 zum Rabbiner in Krakau ernannt wurde, verlängerten die Gemeindevorsteher O.s seinen Vertrag ־für weitere drei Jahre, so daß er in den Jahren 1701—04 Rabbiner in Opatow und Krakau zugleich war. Um 1707 wurde er zum Rabbiner nach Amsterdam berufen, doch starb er auf dem Wege dorthin am 17. Ijar 1707 in Groß-Glogau2. 10. R. Meir, Sohn des Benjamin Wolf Heilprin, war zunächst Rabbiner in Chelm, wo er im Jahre 1709 das Buch נתיב הישר (Dyhernfurth 1712) approbierte. Im Jahre1713 ״ finden wir ihn schon in O., da er dort in diesem Jahre ברית שלום (Frankf. a. M. 1718) sowie andere Werke approbierte. Seine letzte Approbation aus der O.er Amtszeit wurde zum קרן עור (Zolkiew 1721) im Jahre der Drucklegung des Buches erteilt. In diesem Jahre wurde er zum Rabbiner Lublins gewählt und approbierte dort דרש משה. Am 5. Marcheschwan 1723 ist er in Lublin gestorben. Er war zweimal verheiratet. Von seiner ersten Frau,, einer Tochter des David Halevi, Verfassers des טורי זהב, hatte er einen Sohn und eine Tochter. Der Sohn, David aus Lublin, heiratete die Tochter des Halberstädter Rabbiners Zwi Hirsch. Dessen Sohn hieß Meir und war zunächst Gemeindesekretär und Rabbi natsassessor in Lublin, dann Prediger und Dajan in Mohilew. Novellen von ihm sind dem עטרת צבי seines obenerwähnten Großvaters beigedruckt. Im Pinkas der Gemeinde Mohilew3 4 finden wir seine Unterschrift in den Jahren 1741—1762.׳ Die Tochter des Meir aus Lublin heiratete Jecheskel Landau, Landesältesten in OA Nach dem Tode seiner ersten Frau heiratete Meir die Hesse, Tochter des Heschel aus Krakau. Ihre Mutter hieß Dina, Tochter des Jehuda Wohl aus Brislc. Dina war die zweite Frau R. Heschels und Hesse erhielt ihren Namen nach demjenigen ihres, vor ihrer Geburt verstorbenen, Vaters Heschel5. Hesse und Meir hatten drei Söhne. Der älteste, Issachar Bär, Rabbiner in Lubomil, approbierte dort im Jahre 1729 בית להם יהודה und Unterzeichnete הק׳ ישכר בעד בל לא״א הגאון מו״וז מאיר מלובלין. Der zweite 1 In תפארת בנים אבותם, am Anfang des ספר המכריע (Lublin 1897) Nr. 28 wird nach dem Pinkas der Gemeinde O. zitiert, daß er im Jahre 1684 von Mohilew nach O. kam. Ein Responsum von ihm ist in שו״ת מהר״ם זימקינד Nr. 22 abgedruckt. Wegen seiner Eltern s. אנשי שם Ahschn. 367. 2 Mein בתכי הגא וגיס s. 78, דעת קדושים s. 97, 1 כלילת יופי, s. 128, II, S. 70 b. 3 Stammbaum der Familie Heilprin in שלומי אמוני ישראל II, דעה קדושים s. 60, 63, 66 1 הגורן, s. 48. אבות עטרה לכנים am Ende. 4 Seine Frau war die Tochter des Meir, wie aus dem Stammbaum am Ende von תולדות משפחת נעצבורג hervorgeht. Die Behauptung im דעת קדושים S. 111, die von Friedberg כני לנדא למשפחותם, Ende des ersten Kapitels, überriommen wurde, er sei ein Schwiegersohn des Mendel Margulies, Rabbiners in Krotoschin gewesen, ist irrig (vgl. oben S. 14, A. 2). 5 Stammbaum der Familie Heilprin in שלומי אמוני ישראל II, Nr. 25, דעת קדושים s. 99. 2*