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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1930-01-01 · Heft 1 · p. Seite 18

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
74 (1930)
Issue
Heft 1
Article
Die jüdische Gemeinde Opatow und ihre Rabbiner
Date
1930-01-01
Page
Seite 18 (sequence 9)
Language
German
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18 5. R. Avigdor, Sohn des Schneior Feibisch Caro aus Wien, Schwiegersohn des R. Jona Teumim, Vrf. des קיקיון דיונה. Sein erstes Rabbineramt bekleidete er in O., kam dann nach Konstantinow, und am Ende seiner Tage nach Groß-Glogau, wo er 1678 starb1. 6. R. Isak, Sohn des Seew Wolf, bekannt als R. Isak Charif (Izik Spitzkopf), Lehrer des Abraham Broda2. Sein Vater war Gemeindevorsteher in Krotoschin, sein Großvater David Rabbiner in Posen3. Er kam nach O., nachdem er als Rabbiner in Chencin tätig war. Im Jahre 1671 approbierte er dort die jüdisch-deutsche Bibel- Übersetzung (Amsterd. 1677), und im Jahre 1674 das Buch מגדל דוד (das. 1680). Um 1677 wurde er zum Gemeinde- und Bezirksrabbiner von Krakau ernannt, wo er am Freitag, Hoschana Rabba 1683 starb, nachdem er gegen 50 Jahre als Rabbiner gewirkt hatte4. Er hatte zwei Söhne und eine Tochter. Der ältere R. Arjeh Leib war Rabbinatspräses in 0., dessen Sohn Isaak von neuem das Buch יפה מראה, mit seinen Zusätzen כבוד חכמים und seinen Novellen חידושי מהר״א versehen (Amsterd. 1727), herausgab. Der jüngere hieß David, dessen Sohn Jecheskel das Buch שעד המצוות von Chaim Vital kopiert hatte. Die Handschrift der Kopie, die heute noch in Amsterdam sich befindet, schließt mit folgendem Passus: תם ונשלם ביום ה* ער״ח אב תס״ד לפ״ק. הק׳ יחזקאל בה״ר דוד בהמפורסם הגאון המנוח מדר, יצחק חריףאב״ד ור״מ דק׳ קראקא בר, וואלף פרנס מקראטש־ן בהמנוה הגאון הגדול מו״ד. דוד אב״ד ור׳־מ דק פוזנא5. Die Tochter des Isak Charif hieß Wite, sie war die Gattin von R. Jecheskel Landau aus O.6, dem Stammvater der noch heute blühenden Familie Landau. 7. R. Jehoscha Heschel, Sohn des Meir, Rabbiners in Krzemieniec. Er war der Schwiegersohn des Jakob Zausmer (Sandomir), des Verfassers des בית יעקב (Dyhernfurth 1696), des Schwiegersohnes des Isaak Eisig Heilprin, Rabbiners in Tykocin7. 8. R. Mordechai, Sohn des Natan Nata Kahane, Rabbiners in Ostrog. Als Rabbiner in Amstibowa approbierte er im Jahre 1673 das Werk מגדל דוד. Er übernahm dann den Rabbinerposten in Mohilew und kam im Jahre 1684 nach O., wo er im Jahre 1686 das in Prag in diesem Jahre erschienene Buch חלק שמעון und noch 1 In der Vorrede der Responsen השיב ר׳ אליעזר, am Ende von עין יעקב ed. Amsterdam 1683, אור החיים Nr. 18, דעת קדושים S. 102, MGWJ. 1913, S. 348. 2 Siehe ferner לדחות וכדון ׳עיר הצדק Abschn. 14, מעלות הירח שין s. 68, mein כתבי הגאונים s. 115. 3 בינה לעי־דם Amsterdam 1907, S. 111—114, MGWJ. 1929, S. 180. 4 Aus dem Stammbaum, den Aron Mi reis, Rabbiner in Wreschen, verfaßt hat und der von Dr. L. Löwenstein in seinen ,,Blätter für jüdische Geschichte und Literatur“ IV, S. 1 ff. heraus gegeben worden ist, geht hervor, daß Isaak Charif ein Schwiegersohn des Menachem Mendel Margulies, Rabbiners in Przemysl, war. Das ist aber falsch, da im Stammbaum des Maharal aus Prag, wo die Schwiegersöhne des Menachem Mendel Margulies auf ge zählt werden, sich der Name des Isaak Charif nicht unter ihnen ,befindet. 5 בינה לעיתים a. a. 0., 1912 שארית נהלה ,1909 אוצר מאיד. 0 מעלות היוחסין s. 68. 7 Waiden 1 שם הגדולים החיש, Buchst. י N1*. 198, דעת קדושים S. 60,

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