Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 73 (1929)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1929)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 72 (sequence 6)
- Language
- German
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72 Davidson, אוצר הפיוטים I 126 ff.— Ebd. V, Ende des Buchst. צ ist wohl אנ1י zu lesen und im Sinne von ״sammeln“ zu nehmen. — Ebd. ת b zu תיתקע יתד לאליקים ist auf Jes 22a0> 23 zu verweisen. — VII 1 תיתלה דבירך übersetze: ,,erhöhe“ (von תל)! — NrT 18 I Z. 3.: גשנר ,,wir traten zu dir“. ~ V 4b ועדיו לא יכצל vgl. Ex 336; יתנצל =־ ינצל. — Ebd. Ende von השתהויות: ש שלש עשרה bezieht sich auf M. Schekalim VI 1; Middot II 3. — VI נבע ״ :מלון לנוJerusalems Hügel, wo unsere!Ruhestätte (war)“. — ארץ מדחופים ״ :דחופהdas Land, welches von den Verstoßenen ( Israel) verstoßen (= ent־ fernt) ist“. — ־= סבור' Jerusalem vgl. Tanftuma קדושים (ed. Ven. 62c). — ־ פינת יקרת= Jerusalem: Jes 2816. — Nr. 14 VI 6: ודרב ודודותיו באמר תישב Das Wort steht parallel zu עולם (vgl. בעשרה מאמרות נברא העולם Abot V 1), demnach muß in דרב ein Wort mit der Bedeutung ״Welt“ stecken. Ich glaube es nach Midi*. Mischle 8 (משדה שמות יש לארץ) in חלד korrigieren zu dürfen. — Nr. 15 IV 1 רבועה ist wie VI Anm. 11 zu erklären. —16 ־ V 6 ist wohl ופלס אימר zu lesen: ״ebne (den Weg von) ImmÖr, damit er (durch seine) Worte erschrecke . . .“ — 17 III (46*9) צועדם vgl. Sifre Deut. 357: עד צוער, אלו מציקי 19 — .ישראל II Z. 5b ist wohl so zu ergänzen: כנפד חטאיום. * , * * Die Mischmarot־Kerobot enthalten auch die Ortsnamen, die ich in meinen ,,Beitr. zur Geogr. u. Gesch. Galliäas“ besprochen habe. Kahle verweist auf diese Ausführungen; im besonderen bemerkt er folgendes: ״Der» Ort der Priesterabteilung Jescheb’ab wird stets שוחין geschrieben ... Klein schreibt שיחין“. Kahle scheint weder meine Palästina-Studien I (deutsch), S. 6 Anm. 38; S. 47 und II (hebr.), S. 20, noch meine Ausführungen in MGWJ 1923, 205 zu kennen. Vgl. auch L ö w, Flora III 39. Daß aber auch die Schreibung mit י nicht unmöglich ist, glaube ich MGWJ 1927, 266 gezeigt zu haben. — Weiter schreibt Kahle: ״Davor (nämlich vor שיחין) steht gewöhnlich h a s p i t oder h u s p i t. Daß hiermit ein Personenname gemeint ist. . . nicht eine ,,Scherbe“ oder ein ״irdener Krug“ wofür sich Klein entscheidet, ist aus den Zitaten hier vollkommen deutlich.“ In Wirklichkeit habe ich חצפית als Ortsname aufgefaßt und ihn zu Gaphrahusepth in einer mittelalterlichen Urkunde gestellt. Früher glaubte ich dieses mit 'ש gleichzusetzen (Beitr. 70); in Pal. Stud. II 21 schrieb ich aber, daß 'כפר] ח] in der Nähe von 'ש gelegen haben mag. Da der im Mittelalter noch vorhandene Ort heute nicht mehr existiert, so kann man Näheres über seine Lage nicht feststellen. In Beitr. 69 habe ich bloß auf die mögliche Ableitung des Ortsnamen 'ח von חצפא חצבא hingewiesen.. Mit Recht rügt Kahle (S. 84) die Form מעדיה, die ich Beitr. 71 akzeptierte. Wieder hätten ihn Pal. Stud. II 21 (Nr. XV- XVI; ״XIV“ ist dort zu streichen) belehrt, daß als richtige Form auch von mir מ;:דיה erkannt wurde. — Nun meint allerdings Kahle, Nr. 15 III 6: מערייה חפרה weise darauf hin, daß in חפרה der Ortsname zu suchen sei. Er denkt an נת החפר (Jos 1913; Beitr. 28, Anm. 5). — Die Stelle lautet: .ופרי שרש] פורה פקוד למקור וצדק הירד צבא ממרייה חפרה צור ורוח יעדה . Kahle übersetzt (30*): ״Die Frucht der Giftwurzel befiehl auszurotten und Gerechtigkeit lehre das H e e r von M a ‘r i ] j a B a f r e“ usw. Nun ist aber 1b sicher nicht zu 2a zu ziehen. Mit diesem beginnt ein neuer Gedanke: ״Das Heer von 'מ h af re“, und in diesem letzten Wort muß ein Verbum enthalten sein. Es ist zu lesen: ״ הפרהlaß fruchtbar werden“. Dann ist aber in dem Wort keine Andeutung auf einen Ortsnamen enthalten. Der Ortsname (d. h. der Wohnort der Abteilung von Bilga) ist in Wirklichkeit in מ ע רייה vorhanden. Der Ort heißt heute El-Mughar (מער) nordöstlich von Zelamin (zu diesem s. MGWJ 1927, 264 ff.). Schon Robinson, Neuere bibl. Forschungen, 103 hat erkannt, daß der heutige arabische Name mit מעך־ה (vgl. Jos 134) zusammenhängt. Er fand dort auch manche alte Reste. Die Mischmarot-Pijjutim Kalirs (״Beitr.“) und diese von K. veröffentlichten zeigen, daß in mjschnisch-talmudischer Zeit der Name aramäisch •״ ־*־ מער*ידH ö h 1 e n“ lautete. In der Tat spricht Robinson von mehreren ״Höhlen (bei M.)> die nicht künstlichen Ursprungs zu sein scheinen“׳. Von