Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 71 (1927)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1927)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 79 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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n der jüdischen Re formte mein de ln Berlin gehalten. Dadurch ist nicht nur der Inhalt, sondern auch die Technik insofern bestimmt, als die Scliriftgrundläge stark zurücktritt und das nachbiblische Schrifttum (anders als noch bei Holdheim) kaum herangezogen wird. Einen Vorzug dieser Predigten bildet die Schlichtheit der Darstellung. סרר הגדר. של פסח♦ Angeordnet und illustriert von Otto Geismar, Vorlag״ ־Jalkut“, Berlin. Ganzleinen Preis 3,20 Mk. Die Haggadah gibt den hebräischen Text ohne Uebersetzung mit Buchschmuck von Otto Geismar, der sich durch Tierschnell Zeichnungen einen Namen gemacht hat. Sie versucht nach Möglichkeit Text und Bild so anzuordnen, daß jede Seite oder doch Doppelseite eine inhaltliche Einheit zur Darstellung bringt. Die frische Naivität der Zeichnungen läßt dies Buch in erster Reihe für Kinder geeignet erscheinen; doch ־werden auch Erwachsene, die der Richtung* des Küns tlers nahestehen, daran ihre Freude haben. Die Religion in Geschichte und Gegenwart, herausgegeben von Hermann Gunkel und Leopold Zscharnack. Von diesem Sammelwerk (vgl. S. 432 des vorigen Jahrgangs) sind die 2. und 3. Lieferung (Aegypten״״Amalarius), je 3 Bogen stark zum Subskriptionspreis yon je 1,80 Mk., erschienen. Von jüdischer Seite verfaßt sind die Aufsätze über Akiba und die Alliance Israelite (beide von Elbogen). Aber sicher hätten jüdische Gelehrte zu den Aufsätzen über Akademie (die A. für die Wissenschaft des Judentums fehlt), Alchemie, Alphabet manches beizusteuern gewußt, was den christlichen Bearbeitern ferner lag. Sie hätten auch sicher darauf liingewiesen, daß die Bewegung der Almohaden mindestens einen Hinweis verdient hätte. Da die Herausgeber eingesehen haben, daß man einen Gesamtabriß der Theologie ohne Heran- Ziehung jüdischer Fachleute nun einmal nicht geben kann, so hätte es sich empfohlen, weitere Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht geschieht es bei den neuen Lieferungen. Daß das Werk auch für jüdische Leser von bedeutendem Wert ist, sei ausdrücklich hervorgehoben. Catalogue of thellebrew Union College Cincinnati No. 19,1926—27,113 S. Enthält den Jahresbericht der Anstalt. Orientalia Hamburg ensia, Festgabe den Teilnehmern am 4. Deutschen Orientalistentag in Hamburg, 28. Sept. bis 2. Okt. 1926, überreicht von der Hamburger Staats- und Universitäts-Bibliothek. Hamburg 1926, Staats- und Universitäts-Bibliothek, Hamburg, 1, Speersort Altes Jolianneurn, VII u. 96 S. Preis 4,50 Mk. Enthält vor allem eine Beschreibung der Ausstellung, die zu Ehren des Orientalistentages veranstaltet war, unter folgenden Rubriken: 1. Beziehungen Hamburgs und der Hansestädte zum Orient, 2. Orientalische Studien in Hamburg, 3. Schriftdenkmäler aus Babylonien und Aegypten, 4. Orientalische Handschriften und Drucke, 5. Bibel, 6. Geographie und Reisen, 7. Das Deutschtum im Orient, 8. Der Orient im Weltkrieg. Es folgen zwei Abhandlungen. Der ausgezeichnet ausgestatteten Schrift sind 5 wertvolle Tafeln bei gegeben. אלפי מנשה Gatalogus der Tentoonstelling in het Portugeesch Israelietisch Seminarium ,,Ets Hain!“ te Amsterdam ter herinnering aan het Driehonderd- Jarig Jubileum van het eerste door Menasseh Ben Israel te Amsterdam gedruckte Hebreeuwsche Boek. Samengesteld door J. S. Da Silva Rosa, Bibliotiiecaris. Amsterdam Portugeesch Israelietisch Seminarium ,,Ets Halm“ 5687•—1927, 30 S. Gids voor de Tentoonstelling der Bibliotheca Rosenthaliana ter gelegenheid van bet driehonderd-jarig* bestaan der Hebreeuwsche typographie in Amsterdam 1627—1927, 2e Uitgave Amsterdam Universiteits-Bibliotheek Januari 1927, 24 S. Zwei wertvolle Kataloge ,anläßlich des 300 jährigen Bestehens des jüdischen Buchdrucks in Holland. G. Traub, Psalmenausiegung. Ein Beitrag zu den heutigen Auseinander- Setzungen über das Alte Testament. Berlin, Kommissions-Verlag der vaterländischen Verlags- und Kunstanstalt, 1927, 24 S., 50 Pfg. Um zu beweisen, daß ,,der Jude sein Altes Testament anders liest als der Christ“, gibt T. Auszüge aus jüdischen Psalmen erklär ungen, vor allem aus S. R. Hirsch, den er zu den Lebenden rechnet und ־recht nahe an — die Zionisten heranrückt.