Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 71 (1927)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1927)
- Article
- Moses ibn Esra und Levi al-Tabban
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 4)
- Language
- German
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52 תנל ערוד,.84 ד,מעלות-לי אעלה אל־שיר J V « •ר ובמעלות אב יאמר גוה;"3 השפילו ו_־ כל־מדברים שיר ך,שירים— לבני עלוה?36 או איש ישר ישיה יקר י- 1 1 rt v מי אל־וולל אין לו שלוה? 7 מי עם־רגלים אחדהפוסים איכה יתחד - S T •* עדה עוד"38 דיבר צחות ולשוני נ?־־ ך,צךה ידי, הוא לא־לוד,;"3 7 T חכמתו אך כל־שר מאור T — •י לפגי מלוה ־ » ־! ד מחטא גוה,"4 תבכה נפשי ובמסתךים תוךה נפשי לר)שר תקוה. 41 נפשי ריצו לי אות לדויות אולי יתן Die beiden Gedichte gestatten uns einen Einblick in das innige Verhältnis zwischen dem Dichter aus Granada und dem Grammatiker aus Saragossa. Moses ibn Esra, wohl der jüngere, feiert al-Tabbän als frommen, gelehrten und die Bildung fördernden Mann42, bringt zum Ausdruck, wie tief seine Freundesliebe wurzle, wirft dem Freunde — eine übliche Wendung — Treulosigkeit vor, weil er ihn lange ohne ein Schreiben gelassen hatte, wünscht, daß dieses Unrecht gutgemacht werde, will aber in jedem Falle in seiner Freundschaft unerschütterlich bleiben. Al-Tabbän entschuldigt sich, indem er bescheiden seine dichterischen Fähigkeiten der überragenden Größe MiE's gegenüber als völlig unbedeutend erklärt. Aber er tut dies in so reiner Sprache, in so klangvollen Versen, in so gefälliger Form, daß man sich angeregt fühlt, die Urteile über die Bedeutung, al- Tabbäns als Dichter zu überprüfen. Bekanntlich wird al-Tabbän von Jehuda ha-Levi gerade als Dichter besonders gerühmt455. Charisi urteilt über ihn in verschwommenen Redewendungen, die 34 Vgl. Exod 2 026; Ps 120! ט. ö. — •ובמטלות (Stufen), המעלות'(Vorzüge), Wortspiel. 35 Vgl. Hobel 1נ; Hiob 2229, wo השפילו (wie. auch sonst) intrans. ist. Wenn Dein Lied ertönt, muß ich schweigen (V. 3), denn es ist das Hohelied, das hoch emporragt, wenn alle Rede tief erniedrigt ist. 36 Vgl. Jer 15lö; Ilos 109; d. h.: wer will ein Gedicht Deinem Gedichte gleichstellen. 37 Vgl. Jer 125, wo את רגלים, wie man viell. auch hier lesen soll. 38 Vgl. Jes 500; 324; Ez 2132; nur Verdrehtes, Verwirrtes bringt sie (die Zunge) hervor. "! ’ ~ ■ 39 Vgl. Deut 2812 (44). 40 Vgl. Jer 1317. —- נפשי, zweimal in einem Verse, ist auffallend; viell. ist אודה פשעי zu lesen. — גוה, hier ,,Körper;6‘ nur der Leib hat gefehlt (er war tröge und nachlässig); die Seele ist dem Freunde treu geblieben. Vgl. Jos 2,״ J3> l8; Gen IV — להחיות לחיית. 42 In Verbindung mit den Angaben in der Poetik (s. Anm. 1) sind die Worte .צדק מהגרי ,שמר תורה וידא מצוד zu beachten. Al-Tabb. scheint Leiter einer Schule, einer Art Jescliiba, gewesen.zu sein. 43 In den Anm. 5 verzeiebneten Gedichten. Diwan I S. 30 enthält wohl eine zarte Andeutung auf eine grammatische . Entgleisung, das hindert aber Jeh. ha־Levi nicht, in dem selben Gedichte zu erklären : ,ואיכה לא יהי השיר מלאכתך ו וכל ־• יודה >אשר.אתה' משיחו 11 לך השיר אשר סלע .יפוצץ 1 ויוציא נחלי צוף ובלחם.ענבי כל שיר II מצדדחו 11 חדודם אם תשימם 'חוךיישיסן!. תשמח בס קאת מדבר 0*חו ואם הוא פעמן למעיל פארך |• הלא אתה פאר נזמו והחו I!באשים! ומאתך לבד יינו ורקחו.