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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · p. Seite 44

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1927)
Article
David ben Jehuda Hasid
Date
1927-01-01
Page
Seite 44 (sequence 6)
Language
German
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44 eine Synagoge betreten, ohne von den Patriarchen früher Erlaubnis erhalten zu haben, denn sie haben die Gebete angeordnet, Isaac Lipschitz in seinen מטעמים, Warschau 1891, S. 12, Nr. 5 gibt eine mehr rationalistische Erklärung, wenn er sagt: טעם כשהשמש רוצה לפתוח הבהכנ״ם מכה כפטיש ג׳ פעמים על הפתח ואח״כ פותח שערי בהכ״ם משום שאסור ליכנס לבית הכירו שלא כרשות וכ״ש לבה״כ שהוא מקום קדוש בלי רשות ועב׳ מכה בפטיש• ג״פ והרי הוא כמו שנוטל רשות, מפרשים. Drittens erwähnt unser Verfasser, daß man eine Henne im Hause halten muß, damit man die Zeit von Gottes Zorn bestimmen kann. Wir setzen die ganze Stelle hier her: (S. 11 B) לכן החסידים הראשונים כשהיו רוצים להעניש אדם רשע היו קושרין התרנגול לכרעי המטה כדי שידעו השעה שהקב״ה כועם בו כמו שמצינו מעשה בתלמוד בריב״ל שהיה מצער אותו מין אחד וגו׳ ועל זה צריך כל אדם שיהא לו חרנגיל מזומן בביתו כדי שידע העתים והזמנים שבהם כועם הקב״ה. Die Geschichte des R. Jehoschua ben Levi ist b. Berakhoth 7 a erzählt. Die כדעי המטה werden oft im Zusammenhänge mit Zauberhand־ hingen erwähnt, sowohl in jüdischen, wie in nicht-jüdischen Quellen. Tr. Soferim IV, 3 verbietet den Gottesnamen auf das Horn einer Kuh, oder auf den Fuß eines Bettes zu schreiben (vgl. m. Beiträge z. Religionsgesclr. u. Volkskunde I, 304 f). Der Fuß des Bettes wurde für magische Zwecke benützt. Man verbietet aus diesem Grunde Eisen an die כרעי המטה zu binden (Tosefta 117, 11). Die Israeliten in Aegypten haben aus diesem Grunde, nach R. Johanan b. Nappaha, die Opferlämmer an Füße der Bettstellen gebunden. (Pes. B 55a). Auch Scherben wurden an dieselben gestützt (vgl. Schaore Dura 49a und das dort erwähnte Responsum). Ferner haben arme Leute, die sich keine Henne leisten konnten oder durften, ein Ei an die Füße der Bettstelle gelehnt. Diese Sitte wird in einer Borajta b. Beza 3 B f. (vgl. bereits Lebrecht, Kritische Lese, S. 27) erwähnt. Dort heißt es: ביצה שנולדה ביום טיב אין מטלטלין אותה לא לכסות בה את הכלי ולא לסמוך בה כרעי המטה. Man braucht zu keiner Verschlimmbesserung Zuflucht zu nehmen, und המטה statt המטה zu lesen und das Wort כרעי unerklärt zu lassen, wie Meiri es versucht hat (ed. Nürnberg 1922, 5c, vgl. auch S. Klein, im hebr. Teile des Jeschurun von Dr. Wohlgemuth XIII, 1926, 17 f), sondern man hält sich besser an den Wortlaut. Der schwierigere Text ist immer der bessere. Man sieht nicht ein was nach Meiris Deutung der Unterschied zwischen כלי und המטה sein könnte? Ferner ist לסמיך בו beim Ei ebenso gut verständlich wie beim חרם הדרייני, Beide wurden für magische Zwecke benützt. Für חרס sind die Belege in meinen Beiträgen I, angeführt. Für das Ei verweise ich hier in Kürze auf Gaster, Sword of Mosis XV, 55 und XXVI, Ms. Adler 3832, 3d. Eugen Mock, das Ei im Volksbrauch und Volksglauben, ZdVsfVk. 25, 215, Globus 34,58,89,104, imTotenbraüch, ARW. 9, 268, in der Kirche bei Franz, Kirchliche Benediktionen 1,590, Küster, Schlange 752, Rohde, Psyche II4 407. Schließlich, sei noch auf eine niedliche Geschichte in der Pistis Sophia (vgl. Leisegang. Die Gnosis, Lg. 1924, S. 350f), hingewiesen. Maria erzählt Jesus, daß er als Kind mit seinem Vater

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