Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 71 (1927)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1927)
- Article
- David ben Jehuda Hasid
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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lasser David ben Jehuda Hasid vom bekannten R. Jehuda Hasid ans Regensburg abstammte. Jehuda Hasid I ist 1217 gestorben (s. Epstein a. a. O. 10, Anm. 5). David zitiert Moses ben Nachman, der um 1270 gestorben ist, und Abraham b. Nathan ans Lunel, Verfasser des Hamanhig, der um 1204 blühte1. Da er Nachmanides als Verstorbenen erwähnt, so fällt die Abfassung der Schrift ״Or Zarua“ sicherlich in die zwei oder drei letzten Dezennien des 13. Jahrhunderts. David kann unmöglich der Sohn des R. Jehuda Hasid b. Samuel gewesen sein. Jehuda starb 1217, sein Vater Samuel wurde c. 1115 geboren, wir dürfen daher Jehudas Geburt spätestens 1140 ansetzen, David konnte daher nicht vor 1170 geboren sein, was natürlich unmöglich ist, da er zur Zeit von Nachmanis Tod das Alter von 100 Jahren erreicht hätte. Es ist vielmehr anzunehmen, daß der Vater Davids bereits ein Enkel des Jehuda I gewesen sei, also etwa 1218—20 geboren. Wir wissen, daß Jehuda I zwei Söhne hatte, und zwar Moses Saltmann und Samuel (s. Epstein a. a. O. S. 12, vgl. auch R. E. J. 76 (1923), 126). Wir kennen ferner einen Enkel des Jehuda I, und zwar Tobia, ferner einen Jehiel ben Moses Saltman. Jehuda II, der Vater Davids, dürfte auch ein Enkel Jehuda I gewesen sein. Schwierig ist das Verhältnis zwischen Simon dem Großen und Jehuda I zu bestimmen. Simon war ein Enkel Abun. des Großen. Diese Mitteilung ist chronologisch unmöglich. Zunz (Literaturgeschichte der syn Poesie 111) wie auch D. Kaufmann (Gesch. Schriften III 79) setzen ihn um das Jahr 1000. Wie konnte er von Jehuda I, der im 12. Jahrhundert blühte, Lehren empfangen haben? Es muß sich daher hier um einen jüngeren Simon ha Gadol handeln. Im Gr Zarua zitiert unser Verfasser sein Werk מראות הצובאות viermal, und zwar s. 30 B 'כמו שהראתי לך בס׳ מראות הצובאות של, 5. 55a וכבר רמזנו בסוד נשיאות כפים בסי מראות הצובאות und s. 69a אע״פ שיש בו דברים נסתרים אחרים לא אוכל להאריך בו ככשיר כי כבר הארכתיב ם׳ מראות הצובאות שחברתי. Ferner wird ihm ein ם׳ הנבול zugeschrieben, das A Epstein untersucht hat. Neuerdings erschien ein Buch לבנת הספיר, nach einer Handschrift im Besitze des Salomon מופאיזב, mit einer Einleitung von S. A. Wertheimer, in Jerusalem, 1913, das dem Titel nach zu urteilen David b. Jehuda gehört. Das Werk ist in mehreren Hss. erhalten. Wertheimer zählt auf neben Ms. *מופאיוב, noch eine Hs. Frenkel - Husiatyn geschrieben von Abraham Saaba, 7 Kisle 268 1507 in Tlemsen, Ms. Aleppo und Ms. Baron Ginzberg. Hierzu kommen Ms. Br. Museum, Add. 27:000. Diese Handschrift enthält aber auch einen Kommentar zu Leviticus. Ferner Ms. Sassoon, Nr. 183, das aus dem 17. Jahrhundert stammt. Drittens ist ein Münchener Ms. Nr. 40, 8, vgl. Katalog; 1 L, G. in der Jewish Eucycl. I 116 schreibt: ,,finally settled in Toledo in •1204•,“' ״which he began in 1204.“ Ed! Berlin des Manhig S. 1 1. ואני בהיותי• בטליטולא בעיר הגדולה לאלדדם בשנת ששים וארבע לפרט היצירה, jedoch das Datum des Scheidebriefes hat 4965 1204, die Einl. muß daher in 4964 verbessert werden, besonders daRAB. N. zusammen mit Isaac b. Meir ibnM'igasch und R,. Meir b. Todros Abulafia halevy, der 1244 gestorben ist (s. ,אבניי וכדון, Prag 1841. 19), unterzeichnet.