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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1924-01-01 · Heft 1 · p. Seite 84

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
68 (1924)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1924-01-01
Page
Seite 84 (sequence 3)
Language
German
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SA talmudische Worte aus dem semitischen; Sprachgut , Babyloniens erklärt» Die in sich abgeschlossenste. Arbeit der Festschrift bietet Josef Fischer- Kopenhagen in einer Uebersetzung und Neubearbeitung seiner Schrift über Simonsens Ahnen, deren־ Stammbaum, Familienbeziehungen und Lebensschicksale ,er in ausgezeichneter Forschung nach archivaiischen und literarischen Quellen darlegt. Bezeichnend für die persönlichen Anschauungen und Wissenschaft־ liehen Ziele von Heinrich Graetz sind die Mitteilungen, die ElbogemBerlin aus . dessen Briefen an Halberstam gibt. Zum Abschluß der ersten Abteilung bespricht Eugen Mittwoch-Berlin sprachvergleichehd die Bedeutung, des hebräischen Wortes siach. Die hebräische Abteilung Nir David, bringt Text und Erklärung einiger Gedichte Salomon Gabirols durch Bialik und eine sinnige, gemütvolle Betrachtung Agnons über ,,das Talmudexemplar im großväterlichen Hause4‘. Freimann-Frankfurt am Main gibt eine Uebersicht über die Responsen des Maimonides, soweit sie sich auf Gesetz und Lehre beziehen, als Wegweiser für eine künftige Sammelausgabe dieser Gutachten. Markon-Petersburg erneuert aus einem selten gewordenen Konstantinopler Druck drei Piutim eines sonst unbekannten Dichters namens Masol Tob. Chajes-Wien veröffentlicht zum Traktat Jebamoth Glossen seines Großvaters mit eigenen Zutaten. Endlich gibt Michael Guttmann-Breslau interessante und tiefschürfende Hinweise auf verloren gegangene Midraschim, besonders im Anschluß an Maimonides, Ghiskuni und Raschi. Zu den Untersuchungen Wachsteins über die Abstammung von Karl Marx einige Bemerkungen! Wachstem hat sich mit gewohntem Scharfsinn gemüht, Moses Lewow den Jüngeren einzugruppieren, und selbstverständlich das Richtige gefunden. Die Arbeit wäre leichter gewesen, wenn er das von ihm zitierte Werk von Friedberg, Luchoth Sikaron, in der ersten Auflage, Drohobycz 1897, benutzt hätte. Dort hat nämlich David Kaufmann im Anhang S. 87 einige Ergänzungen gegeben, darunter auch aus dem Trierer Memorbuch das Seelengedächtnis für R. Abraham Moses b. R. Jösua Heschel Lewow, 22 Jahre Landrabbiner von Trier, gest, am 1. Ab 4, August 1788 und seine Frau Bela, T. R. Meir Eger, gest. 28. Ijar 12. Mai 1790. Die Einbeziehung dös Egersclien Stammbaumes in die Ahnenliste von Karl Marx wäre gleichfalls von Interesse gewesen. Von R. Josua Heschel gibt es aus der Trierer Zeit eine Approbation zu den Responsen Schaagath Ar.jeh, Neuwied 1786, vom 23. Schebat 5. Februar 1736 und zur.Mischna Seraim, Offeribach 1737, vom 6. El ui =13 ־. August 1736. Eine Approbation des Aron Lewow aus dem Schluß seines Trierer Rabbinats findet sich zur Propheten ausgab e Hamaggid, Amsterdam 1699, vom 3. Cheschwan 440 9; Oktober 1679. Von dem ahgenommenen Schwiegervater Aron Lewows, R. MoSes Gohn, sind ein Sohn und eine Tochter bekannt; s. Edelmann, Gedülat Saul, S. 24b, und Hurwitz, Rechoboth Ir, S. 31. Es gibt j edoch noch eine andere Verbindungslinie zwischen den beiden Stammbäumen Cohen und Katzenellenbogen; s. Edelmann, Nir le David, S. 36b. Sie rückt freilich in den Geschlechtern um eine Generation herunter, macht aber immerhin die von Wachstein vermuteten Zusammenhänge noch unsicherer. ׳ Der Stammbaum Simonsens, den Fischer ausführlich darstellt, geht auf . Asriel Coethen in Hamburg zurück. Ich kann aus meinen archivalischen Notizen über die Coethener Juden einstweilen nicht feststelten, ob Asriel so nach seiner Heimat oder nach geschäftlichen Beziehungen zum dortigen Fürstenhause genannt wurde, und muß die Entscheidung späterer Nachforschurig Vorbehalten. Ob die Coethener Juden Salomon Israel und Salomon Heyriemann, die 1756—*58׳sogar mit königlich preußischem Paß die Leipziger Messe besuchen, in die Simonsensche Stammtafel hineingehören, wage ich deshalb nicht zu entscheiden. Jedenfalls aber gehören alle bei Grunwald, Hamburgs Deutsche Juden, S. 268 und 270 unter den Namen Kiton, Kitin und Kiiton genannten Personen als Mitglieder der Familie Coethen zusammen, darunter auch ein Sohn Jakob von Asriel Coethen (Nr. 2306 und 2413) und ein jjmgerer Asriel Coethen (Nr. 2307 und 553). Die von Fischer S. 319 und 359 erwähnten Familien Holländer und Delbanco werden auch als Abonnenten des Meassef genannt: Tanchum Holländer und Elias Moses; Delbanco; die bei letzterem stehende Abbreviatur löst sich jetzt als ,,Schwiegersohn des R. Pinchas Nasche“. Ein Sohn von Pinchas Nasche, Moses J akob,- und an derb

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