Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 68 (1924)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ein Lebenswerk
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 8)
- Language
- German
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24 (so hörte ich es von Rubino vicz). Es gibt darum auch Doppelkrüge dieser Art1. Sehr wichtig ist das Kapitel Flachs (S. 208—216). Ueber Rabbis Flachs s. mein Antoninus und Rabbi S. 24. Es fehlt dort und bei Löw die Stelle jvBm. V, 8, 10c Z. 54, wonach der Flachs R. Hijja gehörte. כיתנאי j. Pea I, 16a Flachshändler s. L e v y 2, 438; der pumbed. Gaon R. Josef war der Sohn eines Flachshändlers (Sarrira-Brief ed. N. 35, anders ed. Lejvin 103). Die wundervolle Abhandlung über דת Olive und Oelbaum ($. 287 ff.), sehr notwendig für das Verständnis von Bibel und Talmud, dürfen wir nicht übergehen. Ich gestatte mir hierzu nur eine Bemerkung:גפת ist nach L. 290 Anm. 1, unter Berufung auf Barth, Et. St. 34, von גוף abzuleiten; ich sehe jedoch, daß in bh עשת! זפת (s. Gesenius, unter Berufung auf I. Löw!) und לפת das ,ת zur Wurzel gehörig betrachtet wird (arab. gift und ngr. yacpir beweisen freilich nichts, da sie aus dem Hebr. stammen mögen), und das mag auch hier der Fall sein. ״ גפתTrester“ (von Oel und Wein) dürfte verwandt sein mit גבש, das eine feste Masse bedeutet. Noch herrlicher ist es, bei Löw (S. 302—362) die vielen Nachrichten über die Palme zu lesen. Zu dem Palmenhain in Wädi Ferän: Serb-Baal (S. 308 unten), jetzt die Lokalität Tor, s. Thomsen ZDPV 41, 67 und B. M o r i t z , Der Sinaikult in heidn. Zeit, Abhandlungen Göttingen 1916, p. 9 und sonst; der Name Qoojixmv ist hier ein bekannter Begriff. ‘Damit Löw S. 315 zu ergänzen. Zu נצרים und יצירין (S. 332) kommt noch die LA סירים bei Ginzberg, Geonica 2, 71. Zn שיחת דקלים s. meinen Artikel האדם ועץ השדה in 33 ,19 השלח. Samuel A1exan<3row, ׳מכתבי מחקר ובקרת Krakau 1910, 2, 17, hat dazu einige annehmbare Bemerkungen gemacht., - , נ Von רתם dem retem-Strauch sprechend, werden uns die Worte eines Herrn H. R. Wehrhahn mitgeteilt (S. 471), der in Hiob 304 nicht versteht, wie man dessen Wurzeln gegessen hat. Mit Verlaub, das ist ein Irrtum; an jener Stelle wird gesagt, daß arme Leute das spärliche Gemüse suchen, das. im Schatten des retem-Strauches möglicherweise wächst2. Auf-S. 494 oben wird gesagt, daß Dalirran unwiderleglich bewiesen hat, daß 3םלת nicht Mehl, sondern Weizengraupen bedeutet; nach S. 305 hat Dal man ״auf Grund der jüd. Ueberlieferung gezeigt“, daß es Gries sei. Ich muß gestehen, daß ich nicht weiß, wo Dalman das geschrieben hat; wir bitten um den Fundort! In diesem Zusammenhänge. sagt Löw (S. 495) launig, er habe über גרים הקילקי ,,eine ketzerische Vermutung“; es sei nicht die Graupe der Saubohne, sondern die Nelumbo nucifera,, die etwas wie. eine Luxusware war; die wert war, importiert zu werden. Löw hätte mit der Schwäche seiner Leser rechnen müssen, denen der חצב ג treibt aus einer Wurzel manchmal zwei Knollen, wie ich es selbst in Rubino vicz5 Sammlung gesehen habe. 2 Vgl. Wimmer. a. O. ■32. .. A Ob für die Talmudisten דסלית סילתא ( L ö w 305) mehr war als bloß Mehl (Sago nennt man es heute), möchte ich bezweifeln,